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Ärger über Mallorca-Urlaub: Tourismusbranche an der Ostsee ist sauer

  • Während in Deutschland die Hotels geschlossen sind, starten gleichzeitig Hunderte Flugzeuge mit deutschen Urlaubern nach Mallorca.
  • Die Aufhebung der Reisewarnung für die Baleareninsel ruft Unverständnis bei Touristikern in Mecklenburg-Vorpommern hervor.
  • An der Ostsee seien Urlauber genauso sicher.
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Seit die Reisewarnung für Mallorca aufgehoben wurde, starten die Urlaubsflieger durch. Der Tourismus innerhalb Deutschlands aber ist bis auf Weiteres heruntergefahren. In der Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern stößt das auf Unverständnis. „Das kann man keinem erklären, dass man sich jetzt in einen Flieger nach Mallorca setzen kann, aber nicht im eigenen Land verreisen darf“, sagt der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga MV, Lars Schwarz, gegenüber der „Ostsee-Zeitung“.

Die Inzidenzzahlen in Mallorca lägen auf einem ähnlichen Niveau wie etwa in Rostock: bei knapp über 20. Der Dehoga-Chef verwies außerdem auf funktionierende Schutz- und Hygienekonzepte und forderte die Landesregierung auf, Osterurlaub an der Ostsee zu ermöglichen – wenigstens für Bürgerinnen und Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, kritisiert in dem Bericht die unfaire Entwicklung: Es werde internationale Mobilität geschaffen – also genau das, was eigentlich mit dem Lockdown verhindert werden sollte.

Der Lockdown für die Reisebranche in Deutschland gilt vorerst bis zum 28. März, über Lockerungen werden Bund und Länder bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März diskutieren. Einzelne Bundesländer haben in den vergangenen Wochen bereits Öffnungen zu Ostern in Aussicht gestellt – wenn die Corona-Zahlen es erlauben.

RND/cs

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