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Landkreis will früher öffnen: Urlaub auf Rügen und Usedom doch schon ab 1. Juni?

  • Der Landkreis Vorpommern-Rügen will früher als der Rest des Bundeslandes für Urlauberinnen und Urlauber öffnen.
  • Landrat Stefan Kerth (SPD) will sich nach Pfingsten einen Fünf-Punkte-Plan für weitere Öffnungen vom Land absegnen lassen.
  • Damit sollen Reisen nach Rügen, Usedom und Fischland-Darß-Zingst schon ab 1. Juni möglich werden.
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Stralsund. Der Landrat von Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), will seinen Kreis schon am 1. Juni für Touristen öffnen. Angesichts der niedrigen Inzidenz von 20,9 (Mittwoch) im Kreis, mache man sich „berechtigte Hoffnungen“, sagte ein Kreissprecher am Donnerstag. Darüber berichtet die „Ostsee-Zeitung“.

Der Landrat von Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), will seinen Kreis schon am 1. Juni für Touristen öffnen. Angesichts der niedrigen Inzidenz von 20,9 (Mittwoch) im Kreis, mache man sich „berechtigte Hoffnungen“, sagte ein Kreissprecher am Donnerstag.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte zuletzt Hoffnungen geweckt, dass Öffnungsschritte angesichts der positiven Pandemie-Entwicklung vorgezogen werden könnten. Und damit plant auch der Kreis Vorpommern-Rügen: Spätestens eine Woche nach Pfingsten sollen Menschen aus ganz Deutschland wieder Urlaub auf Rügen und auch auf Fischland-Darß-Zingst machen dürfen, so Kerth.

Beratungen über Öffnungen nach Pfingsten?

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Er habe der Landesregierung einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt und hoffe, dass dieser direkt nach Pfingsten beraten werde. Die Kreisverwaltung betont die Vorteile, die eine frühere Öffnung biete: „Es macht auch Sinn, weil es den Tourismus entzerrt“, sagte der Sprecher. Wenn alle Kreise gleichzeitig anfangen, würden viele Touristen und der Zuliefererverkehr für die Hotels zusammenfallen. „Vielleicht ist es daher klug, langsam hochzufahren.“

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Neben dem Tourismus sieht das Konzept dem Bericht zufolge auch vor, Kultur- und Sportstätten wieder zu öffnen. Auch Kontaktsport solle wieder drinnen und draußen möglich sein.

Stralsunds Bürgermeister Alexander Badrow (CDU) hatte die Tourismuspolitik der Schweriner Landesregierung mit Blick auf die geöffneten Hotels in Schleswig-Holstein am Donnerstag als Fehler bezeichnet. Es sei eine Fehlentscheidung gewesen, dass man in MV nicht erkannt habe, dass es für das Gastgewerbe um jeden einzelnen Tag gehe, sagte er in einem Interview mit dem rbb-Inforadio.

RND/dpa/gei

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