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Home Office mit Meerblick: Reisekonzern Tui baut Hotelzimmer um

Ein Mann sitzt mit seinem Laptop am Meer. Tui will nicht gebuchte Familienzimmer zum Home Office umbauen.

Ein Mann sitzt mit seinem Laptop am Meer. Tui will nicht gebuchte Familienzimmer zum Home Office umbauen.

Home Office im Hotel? Was in Deutschland einige Unterkünfte zu Zeiten des ersten Lockdowns im Frühjahr angeboten haben, will Tui nun auch mit Meerblick im Ausland möglich machen. Europas größter Reisekonzern setzt in der Corona-Krise nun auf eine kreative Lösung für Hotels der Premiummarke Robinson, die mit rückgängigen Buchungen zu kämpfen hat. “Nicht gebuchte Familienzimmer können so stattdessen von Berufstätigen, welche örtlich nicht gebunden sind, als Homeoffice genutzt werden“, sagt Robinson-Sprecherin Irene Frost gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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Die Zimmer würden nach den Wünschen der Gäste ausgestattet – beispielsweise mit schnellem Internet, Schreibtisch und Bürosessel in einem separaten Raum neben dem Schlafzimmer. Bei Bedarf solle es auch ausgestattete Konferenzräume geben. Die ersten Buchungen würden bereits vorliegen, so Frost.

Home Office mit Meerblick in Portugal

Den Auftakt für das Home-Office-Modell macht ein Club in einer Region mit einem aktuell geringem Infektionsgeschehen an der portugiesischen Algarve. Anlagen auf Fuerteventura, Mallorca und in der Türkei sollen folgen.

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Tui ist, wie alle Unternehmen der Tourismusbranche, stark von der Corona-Krise betroffen. Aber, so Frost: “Geöffnete Clubs in Regionen ohne Reisewarnung und mit relativ geringem Infektionsgeschehen sind recht gut ausgelastet.” Komplett ausgebucht wie in den Jahren zuvor seien sie jedoch nicht.

gei/RND

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