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Trotz Corona-Welle: EU-Kommission will keine neuen Reisebeschränkungen

  • Das digitale Corona-Zertifikat ermöglicht in der Corona-Pandemie das Reisen in Europa.
  • Die EU-Kommission fordert, keine zusätzlichen Reisebeschränkungen für Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete einzuführen.
  • Dies gelte unabhängig davon, wie hoch die Corona-Zahlen ab Abreiseort seien.
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Brüssel. Die EU-Kommission hat den EU-Ländern empfohlen, keine zusätzlichen Reisebeschränkungen für Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete einzuführen. Wer ein gültiges EU-Corona-Zertifikat habe, solle „grundsätzlich keinen zusätzlichen Beschränkungen wie Tests oder Quarantäne unterworfen werden, unabhängig vom Abreiseort in der EU“, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit.

Booster soll nach neun Monaten Pflicht sein

Zudem solle die Gültigkeitsdauer der EU-Impfnachweise beschränkt werden. Man schlage vor, dass diese Zertifikate neun Monate ab der vollständigen Impfung gültig sein sollen, bevor eine Auffrischungsimpfung notwendig werde, so die Vizepräsidentin der EU-Kommission Vera Jourova.

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EU-Justizkommissar Didier Reynders betonte: „Unser Hauptziel ist es, abweichende Maßnahmen in der EU zu vermeiden.“ Die Kommission hofft auf einheitliche Regeln innerhalb der EU. Die EU-Länder sollten nun „unverzüglich“ alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit sich alle Menschen eine Booster-Impfung bekommen können, die diese für ein gültiges Zertifikat brauchen.

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Über die nicht verbindlichen Vorschläge müssen nun die EU-Länder beraten und dann eine gemeinsame Position dazu verabschieden. Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie in Europa gab es viele unterschiedliche Regeln mit teils kilometerlangen Staus wegen Grenzschließungen und entsprechend negativen wirtschaftlichen Auswirkungen.

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Griechenland fordert Booster-Pflicht für Senioren

Griechenland war zuletzt vorgeprescht und hatte gefordert, dass der Impfnachweis nur dann gültig bleibe, wenn sechs Monate nach der letzten vollständigen Impfung eine Auffrischung erfolge. Menschen über 60 Jahre sollten nur mit einer Drittimpfung frei reisen können. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hatte einen Brief mit der entsprechenden Forderung an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geschickt.

RND/dpa/gei

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