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Trotz Lockdown: Griechenland wappnet sich für Tourismus 2021

  • Aktuell befindet sich Griechenland wie viele Länder in Europa im Lockdown.
  • Reisende brauchen einen negativen Corona-Test.
  • Bei einer Onlinereisemesse stellte Tourismusminister Charis Theocharis nun seine Pläne für 2021 vor.
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Griechenland war eines der Länder in Europa, die das Virus im Sommer und Herbst besonders gut unter Kontrolle zu haben schien. Die Infektionszahlen waren niedrig und entsprechend galt das Land lange Zeit nicht als Risikogebiet – auch als für weite Teile Europas bereits Reisewarnungen ausgesprochen worden waren. Mittlerweile sind die Coronavirus-Infektionen aber auch in Griechenland wieder in die Höhe geschnellt, die Regierung hat deshalb einen landesweiten Lockdown verhängt.

Für das kommende Jahr blick Tourismusminister Charis Theocharis dennoch positiv in die Zukunft. So lobte er im Rahmen der Onlinereisemesse „World Travel Market“ unter anderem die Kontrolle der ankommenden Reisenden. Seit dem 1. Juli durften Urlauber nur noch mit Anmeldung und QR-Code einreisen. Bei der Ankunft wurden basierend auf diesen Daten außerdem Corona-Tests durchgeführt. Dieses System habe die „Effizienz der Kontrollen um ein Vielfaches verbessert“, so Theocharis.

Trotz der Corona-Pandemie habe Griechenland auch in diesem Jahr erfolgreich daran gearbeitet, die Touristensaison zu verlängern und das Land in Richtung eines ganzjährigen Reiseziels zu entwickeln. Er sei stolz darauf, dass der griechische Tourismus erfolgreich war: „Der Ruf und die Marke des griechischen Tourismus bleiben stark. Es war nicht einfach, aber wir haben bewiesen, dass nichts unmöglich ist“, fasste der Minister den Corona-Sommer dem Magazin „Travel News“ zufolge zusammen.

Griechenland hofft für 2021 auf die Erholung der Tourismusbranche

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Über das kommende Reisejahr sagte der Tourismusminister: „Es ist ein entscheidendes Jahr für die griechische Tourismusbranche, aber auch für die Griechen im Allgemeinen.“ Es sei das Jahr, in dem sich der Tourismus zu erholen beginne. Deshalb werde Griechenland die Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern ausbauen.

Unter anderem will der Tourismusminister den Seetourismus verbessern. Aber auch alternative Reiseformen sollen stärker gefördert werden, darunter Tauchtourismus, Gesundheits- und Wellnesstourismus sowie Berg- und Klettertourismus. Diese würden eine wichtige Entwicklungsperspektive für Griechenland eröffnen.

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Für das Land ist 2021 ein besonderes Jahr: Es markiert das 200. Jubiläum der Revolution von 1821. Umso wichtiger sei es für viele Menschen, in diesem Jahr in Griechenland sein zu können, um dort die „Freiheit und das Recht des Volkes auf Selbstbestimmung“ zu feiern.

Es sei wichtig, den Reisenden 2021 in Griechenland ein sorgenfreies Tourismuserlebnis zu bieten. Dafür seien auch die bisherigen Instrumente weiterhin wichtig: Einreiseregeln, Kontrollen und die transparente Information der Reisenden. Theocharis betonte: Reisen nach Griechenland sollen 2021 ermöglicht werden.

Griechenland befindet sich in strengem Lockdown

Aktuell befindet sich das Land allerdings im Lockdown, seit dem 11. November dürfen Reisende nur noch mit einem negativen Corona-Test einreisen. Bis vorerst Ende des Monats gilt eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Auch tagsüber dürfen die Griechen ihr Zuhause nur mit einem triftigen Grund verlassen. Im gesamten Land gilt eine Maskenpflicht und die Läden sind – mit Ausnahme von Supermärkten, Apotheken und anderen lebenswichtigen Geschäften – geschlossen.

Auf der Liste der Risikogebiete, die vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht wird, sind derzeit acht Regionen in Griechenland aufgeführt:

  • Westmakedonien
  • Attika
  • Zentralmakedonien
  • Ostmakedonien und Thrakien
  • Epirus
  • Thessalien
  • Nördliche Ägäis
  • Peloponnes
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(zuletzt aktualisiert am 15. November)

RND/lg

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