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Trotz Corona-Pandemie: Wandern in Tirol ohne Quarantäne möglich

  • Das RKI hat das österreichische Bundesland Tirol als Risikogebiet eingestuft.
  • Wer aber innerhalb eines Kurztrips beispielsweise zum Wandern nach Tirol fährt, muss danach nicht in Quarantäne.
  • Das gilt laut Bayerischer Einreise-Quarantäneverordnung.
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Rosenheim. Viele Bergsportler befürchten nach den jüngsten Reisewarnungen für das österreichische Tirol und Vorarlberg eine Quarantäne nach dem Wanderurlaub. “Bei uns rufen pro Stunde etwa zehn besorgte Bürger an und fragen nach den Regeln”, sagte eine Sprecherin der Stadt Rosenheim am Dienstag. Grundsätzlich könne sie aber bei Kurztrips Entwarnung geben: Wer sich für sportliche Aktivitäten wie beispielsweise Bergwandern, Skifahren oder den Besuch eines Klettergartens in einem Risikogebiet weniger als 48 Stunden lang aufhalte, müsse nach seiner Rückkehr weder einen Test machen noch in Quarantäne.

Nach diesen Aktivitäten in Tirol gilt eine Quarantänepflicht

Gleiches gilt laut Bayerischer Einreise-Quarantäneverordnung auch für berufliche oder private Reisen, die weniger als 48 Stunden dauern. Wer allerdings in den Risikogebieten an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung teilgenommen hat, oder wer Symptome zeigt, der muss sich auf jeden Fall testen lassen und bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses zu Hause in Quarantäne bleiben.

Die Bundesregierung hatte die österreichischen Bundesländer wegen rasant steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt.

RND/dpa

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