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Touristen-Ansturm und Schnee: Verkehrschaos im Harz – Polizei sperrt Straßen

  • Der Ansturm reißt trotz aller Appelle nicht ab: Im Harz sind die Parkplätze bereits am Sonntagmorgen voll.
  • Die Polizei hat die Landstraße 504 und die B4 gesperrt.
  • Schnee und Glätte verschärfen die Situation vor allem am Torfhaus.
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Torfhaus. Tagestouristen stürmen weiter in den Harz und sorgen erneut für ein Verkehrschaos. Bereits am Sonntagmorgen waren die Parkplätze in Torfhaus und Oderbrück nach Angaben der Polizei komplett ausgelastet. Die Folge: Ein langer Stau auf der B4. Die Beamten sperrten bereits am Vormittag die Landstraße 504 von Altenau in Richtung Torfhaus für den Verkehr.

Glätte im Oberharz: Räumfahrzeug filmt Verkehrschaos

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Schnee und Glätte verschärften die Situation, mehrere Fahrzeuge blieben liegen. Im Laufe des Vormittags musste auch die B4 gesperrt werden. Die Fahrbahn sei teilweise sehr glatt, teilt die Polizei bei Facebook mit. Auch bergab wird die B4 in Richtung Bad Harzburg daher zeitweise gesperrt. Die Räumfahrzeuge der Straßenmeisterei seien im Einsatz. Einen Einblick in die Situation vor Ort gab ein Video aus einem Räumfahrzeug, das auf Facebook geteilt wurde:

Die Schlepplifte im Harz sind coronabedingt geschlossen, zahlreiche Familien sowie Gruppen machen sich jedoch zu Fuß auf den Weg. Wegen Überfüllung und des Ansteckungsrisikos rät die Polizei weiter von Ausflügen in den winterlichen Harz ab.

Harz: Dieser Wanderweg ist besonders voll

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Einen Massenandrang gab es bereits am Samstag, vor allem auf dem beliebten, etwa neun Kilometer langen Goetheweg von Torfhaus zum Brocken, berichtet die “Hannoversche Allgemeine Zeitung”. Auch in Braunlage war einiges los: Die Kennzeichen der Autos deuteten auf Besucher überwiegend aus der Region hin - viele kamen demzufolge aus Hannover und dem Umland. Doch auch Kennzeichen aus Berlin und Hamburg waren zu finden. In Niedersachsen gibt es keine Beschränkungen für Tagestouristen.

Video
Nichts geht mehr im Harz - Verkehrschaos bei Torfhaus
1:04 min
Einen Massenandrang gab es auch auf den beliebten etwa neun Kilometer langen Goetheweg von Torfhaus zum Brocken.  © dpa
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Der erste Schnee im neuen Jahr ist bis ins Tiefland von Sachsen-Anhalt vorgedrungen. „Im Harz sind bereits zehn Zentimeter gefallen“, sagte Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig am Sonntagmorgen. Bis zu 15 Zentimeter könnten es im Tagesverlauf noch werden. Auch im Tiefland sei fast überall eine geschlossene Schneedecke zu finden - außer ganz im Norden des Landes. Dort sei eher Schneeregen und Regen vom Himmel gekommen. Zum Wochenstart bleibe es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kalt. Es sei mit weiterem Schneefall zu rechnen - teilweise aber nur sehr wenig.

dpa/gei/RND

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