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Amsterdam will keine Partytouristen mehr: Kampagne zum Reiseneustart

  • Seit dem 10. Juni können deutsche Touristen wieder ohne PCR-Test und Quarantänepflicht in die Niederlande einreisen.
  • Mit einer neuen Tourismuskampagne will die Hauptstadt Amsterdam nun die Ankunft gewünschter Gäste fördern.
  • Die Zeiten des Partytourismus sollen vorbei sein.
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Mit den sinkenden Corona-Infektionszahlen und der steigenden Impfquote wollen auch die Niederlande wieder mehr Touristen ins Land locken. Deutschland ist seit dem 10. Juni für das Nachbarland kein Hochrisikogebiet mehr. Das bedeutet, dass Urlauber und Urlauberinnen bei Einreise keinen PCR-Test mehr vorlegen müssen und auch keine Quarantäne mehr nötig ist.

Die Corona-Pandemie steht also nicht mehr zwischen reisehungrigen Touristen und einem Urlaub in den Niederlanden. Dafür soll nun eine neue Tourismuskampagne der Förderorganisation Amsterdam & Partners dafür sorgen, dass nicht mehr jeder und jede Reisefreudige ins Königreich kommt – besonders in der Hauptstadt sind nur bestimmte Gäste gern gesehen.

Ankunft gewünschter Touristen soll gefördert werden

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Wie die „Dutch News“ berichten, hat Amsterdam 160.000 Euro in die Hand genommen, um für Attraktionen wie Street-Art und Europas höchste Schaukel sowie für Aktionen wie das Befreien der Kanäle von Plastik zu werben. So sollen Touristen angelockt werden, die das Stadtleben bereichern und die Wirtschaft ankurbeln. Außerdem soll die Kampagne bei den Touristen generell ein „gewünschtes Verhalten“ fördern und Gäste, die nur auf unverbindliches Feiern aus sind, von einer Reise in die Niederlande abhalten.

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Rob Hofland von der D66-Partei sagte gegenüber „Dutch News“: „Wenn Sie die schönste Stadt der Welt sehen möchten, kommen Sie nach Amsterdam. Wenn Sie beabsichtigen, zu trinken und sich schlecht zu benehmen, und dabei wie eine Penis gekleidet sind, gehen Sie woanders hin.“ Auch die Stadt selbst stellte eine Erklärung online: „Wir wollen nicht zu den Belästigungen und den massiven Menschenmassen zurückkehren, die wir vor der Pandemie im Rotlichtviertel und in den Unterhaltungsvierteln gesehen haben. Wir möchten, dass die Besucher die Bewohner und das Erbe mit Respekt behandeln.“

Zugang zu Coffeeshops für Touristen bald nicht mehr erlaubt

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Anfang des Jahres hatte die Stadt bereits angekündigt, dass Touristen in Amsterdam künftig auch der Zugang zu Coffeeshops verboten werden soll. Mit dem Verbot will die Stadt den Drogentourismus vor allem aus Großbritannien stoppen.

Amsterdam ist aktuell die einzige Stadt in den Niederlanden, in der noch Marihuana an Touristen verkauft werden darf. In naher Zukunft sollen nur noch Einwohner der Niederlande mit einem Pass Zugang zu den Coffeeshops bekommen. Wann das Verbot für Ausländer umgesetzt werden soll, ist noch nicht unklar.

RND/jaf

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