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Phuket verschiebt Tourismusmodellprojekt – Lockerungen erst bei Inzidenz null

  • Eigentlich sollte die thailändische Insel Phuket am 1. Juli für geimpfte Reisende öffnen.
  • Das Modellprojekt wurde wegen steigender Zahlen aber vertagt – bis zur Inzidenz null.
  • Außerdem will die Regierung eine Tourismussteuer einführen, die der Reisebranche bei Krisen helfen solle.
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Rückschlag für die Reisebranche in Thailand und jene, die gerne ab Sommer in Thailand Urlaub machen wollten. Ursprünglich hatte die Regierung beschlossen, dass auf der Insel Phuket ein Modellversuch mit internationalem Tourismus starten soll, und das bereits am 1. Juli. Geimpfte Reisende sowie Menschen, die aus bestimmten Gebieten mit niedrigen Fallzahlen kommen, sollten dann quarantänefrei nach Thailand reisen dürfen.

Thailands Ferienparadies Phuket öffnet erst bei Inzidenz null

Allerdings wurde die Entscheidung getroffen, ehe Thailand von der dritten Corona-Welle erfasst wurde. Und deshalb wird sie nun rückgängig gemacht. Tourismusminister Phiphat Ratchakitprakarn kündigte laut dem Nachrichtenportal „Bangkok Post“ an, dass das Datum nur dann zu halten sei, wenn Phuket bis dahin eine Sieben-Tage-Inzidenz von null erreichen würde. Aktuell (Stand 8. Mai) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Thailand bei 20,4 und damit deutlich niedriger als in weiten Teilen der Welt.

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Würde die Zahl auf null sinken, könne man über sichere Reisekorridore sprechen, etwa mit Singapur, Hongkong. Vietnam, Laos oder Malaysia, sagte Ratchakitprakarn.

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Thailand plant eine Tourismussteuer von 8 Euro

Phuket ist eine von zehn ausgewählten Modellregionen, „sandbox initiative“ genannt. Dazu gehören auch Phang-nga, Krabi, Koh Samui, Pattaya und Chiang Mai, später sollen zudem Bangkok, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan und Buri Ram dazu kommen.

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Um den Ausfall für die Tourismusbranche etwas auszugleichen und künftige wirtschaftliche Probleme durch Tourismuseinbußen zu verhindern, plant die Regierung zudem mit einer Art Tourismussteuer. 300 Baht, umgerechnet rund 8 Euro, sollen Touristen bei Einreise in Thailand ab Januar zahlen. Das Geld solle in einen Fonds gehen, der bei Krisen greife.

RND/msk

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