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Thailand will Grenzen wohl erst 2021 wieder öffnen

Der Zheng Wang Tempel in Bangkok – Deutsche können ihn noch länger nur auf Fotos und Videos anschauen.

Der Zheng Wang Tempel in Bangkok – Deutsche können ihn noch länger nur auf Fotos und Videos anschauen.

Bangkok. Immer wieder waren aus Thailand geringe Signale der Hoffnung gesendet worden, zumindest Teile des Landes bald wieder für den internationalen Tourismus zu öffnen. Doch nun gibt es schlechte Nachrichten für alle, die auf einen Herbst- oder Winterurlaub in Thailand spekuliert hatten: Das Fremdenverkehrsamt des asiatischen Landes sieht keinen Anlass, dass die Grenzen in diesem Jahr noch öffnen.

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Wie das Magazin “Farang” berichtet, befürchtet Chattan Kunjara Na Ayudhya, der stellvertretende Gouverneur für Marketing beim Fremdenverkehrsamt, dass erst 2021 wieder internationale Gäste nach Thailand kommen dürfen. Der Grund sei die “sehr, sehr vorsichtige Vorgehensweise” der Regierung in Sachen Corona. Seine Prognose basiert auf den wöchentlichen nationalen Treffen der Regierung, bei denen bisher noch nicht über eine mögliche Wiedereröffnung gesprochen worden sei.

Thailand: Plan mit “Travel Bubbles” nach Corona-Ausbrüchen verworfen

Demnach sei auch der Plan aus dem Juli, Travel Bubbles zu bilden – also Tourismus für Menschen aus Ländern mit niedrigem Infektionsrisiko gezielt in speziellen Gebieten wie Krabi oder Ko Samui zu erlauben – ins Stocken geraten. Darüber sei nicht mehr gesprochen worden, nachdem in Ländern wie Vietnam und Australien, aus denen man sich Gäste erhofft hatte, doch wieder höhere Corona-Infektionszahlen aufgetreten sind.

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Thailands Wirtschaft leidet ohnehin enorm unter den Reiserestriktionen, nun ist auch die Hauptsaison gefährdet, die im Dezember beginnt. Selbst um das chinesische Neujahrsfest im Februar sorgt sich Chattan Kunjara Na Ayudhya. Das legt zumindest die Vermutung nahe, dass vor Februar keine gravierenden Lockerungen zu erwarten sind. Das Fremdenverkehrsamt schätzt, dass vier Millionen Menschen im Tourismussektor beschäftigt waren. Nun droht aber mehr als 2,5 Millionen davon die Arbeitslosigkeit.

RND/msk

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