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Tagesausflug an die Ostsee: Diese Regeln gelten in Travemünde und auf Rügen

  • Ab heute können Tagestouristen wieder nach Travemünde.
  • Ein Wochenende früher als geplant hat Lübeck das Betretungs- und Aufenthaltsverbot für den Stadtteil aufgehoben.
  • Auch Tagesausflüge auf Rügen sind für einige Besucher möglich. Worauf Ausflügler jetzt achten müssen.
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Ein Ausflug an die Ostsee – das wünschen sich viele vom Lockdown geplagte Menschen in ganz Deutschland. Für Tagestouristen, die nach Travemünde wollen, wird dieser Wunsch nun früher wahr als gedacht. Denn die Hansestadt Lübeck hat das Betretungs- und Aufenthaltsverbot für den Stadtteil bereits am heutigen Freitag aufgehoben – und zwar auch für Tagestouristen, die nicht aus Lübeck und Umgebung kommen. Damit können Ausflügler schon ab diesem Wochenende den Ferienort an der Ostsee besuchen, statt erst im März.

Lübeck hebt Betretungsverbot auf – die Regeln für einen Tagesausflug

Eigentlich sollte das Verbot bis zum 28. Februar andauern, weil es trotz der Regelung immer wieder zu Menschenansammlungen gekommen war. Doch nun hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein nach fachlicher Prüfung die Stadt Lübeck aufgefordert, das Verbot aufzuheben. Denn eine Aufrechterhaltung des Betretungsverbotes an diesem Wochenende sei als unverhältnismäßig eingestuft worden, berichten die „Lübecker Nachrichten“.

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Damit erwartet die Stadt nun, dass die Zahl der Gäste sowie das Infektionsrisiko noch mal deutlich zunehmen wird. Bürgermeister Jan Lindenau appelliert daher nochmals eindringlich: „Halten Sie Abstand und meiden Sie größere Menschenansammlungen.“ Außerdem müssen Mund-Nasen-Bedeckungen auf den Fähren getragen werden, ebenso in ausgewiesenen Bereichen im öffentlichen Raum und dort, wo keine Abstände eingehalten werden können.

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Tagesausflüge auf Rügen möglich – aber nur für Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern

Auch die Insel Rügen ist für Tagestouristen zugänglich – allerdings nur für Einwohner aus Mecklenburg-Vorpommern. Da Rügen, anders als die Insel Usedom, kein Risikogebiet ist, können Menschen aus MV an den Wochenenden für einen Ausflug auf die Insel reisen, berichtet die „Ostsee-Zeitung“.

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Dabei gilt es unter anderem, die Maskenpflicht zu beachten. Diese besteht neben der generellen Regelung in Deutschland beispielsweise in Supermärkten auf Rügen, außerdem in der Wilhelmstraße in Sellin, in der Strandstraße in Baabe, in der Strandstraße in Göhren sowie in Binz am Seebrückenvorplatz, auf dem Kurplatz östlich vom Kurhaus Binz und auf der Strandpromenade.

Angeln und Spaziergänge sind unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen erlaubt. Wer ein Grundstück, einen Kleingarten oder ein Boot mit Liegeplatz auf Rügen hat, darf die Insel besuchen. Dennoch soll auf Reisen jeglicher Art nach Möglichkeit verzichtet werden, so die Landesregierung.

Viele Einwohner fürchten aber, dass massenweise Besucher nach Rügen kommen, weil tagestouristische Ausflüge in den Landkreis Vorpommern-Greifswald verboten und damit die Grenzen nach Usedom dicht sind. Die Polizei versichert jedoch, dass sie die Insel im Auge behält, aber nicht von einem großen Ansturm am Wochenende ausgehe, berichtet die „Ostsee-Zeitung“ weiter.

Tagestouristen aus anderen Bundesländern weiterhin verboten

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Menschen aus anderen Bundesländern dürfen weiterhin grundsätzlich nicht nach Mecklenburg-Vorpommern reisen und damit auch nicht auf die Ostseeinsel Rügen. Ausnahmen gelten nur für einen Besuch der Kernfamilie, eine Hochzeit oder Beerdigung, eine medizinische Behandlung oder aus beruflichen Gründen.

Touristische Übernachtungen sind weder in Mecklenburg-Vorpommern noch in Schleswig-Holstein und dem Rest von Deutschland möglich. Denn Hotels, Ferienwohnungen und Co. sind für Urlauber geschlossen, nur aus beruflichen Gründen sind Beherbergungen erlaubt. Auch Restaurants dürfen derzeit nur den Außer-Haus-Verkauf anbieten, für den regulären Betrieb sind sie geschlossen.

RND/bv

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