16 Flughäfen betroffen

Streiks in Spanien: Flugausfälle auf beliebte Urlaubsinseln drohen

Wegen der Streiks an spanischen Flughäfen müssen viele Deutsche in ihrem Oster-Urlaub mit zum Teil erheblichen Problemen rechnen.

Wegen eines mehrtägigen Streiks an 16 spanischen Flughäfen müssen Reisende ab Ende Januar mit zum Teil erheblichen Problemen rechnen.

In Spanien haben die beiden Gewerkschaften, Usca und CCOO, insgesamt 160 Fluglotsinnen und Fluglotsen zu Streiks aufgerufen. Ab Ende Januar soll es an insgesamt 16 Flughäfen immer wieder zu Arbeitsniederlegungen kommen.

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Wo und wann wird gestreikt?

Wie unter anderem das spanische Newsportal El Independiente berichtet, sollen die Flughäfen A Coruña (Galicien), Alicante-Elche, Castellón (Valencia), Cuatro Vientos (Madrid), El Hierro (Kanarische Inseln), Fuerteventura, Ibiza, Jerez (Andalusien), Lanzarote, La Palma (Kanarische Inseln), Lleida (Katalonien), Murcia, Sabadell (Katalonien), Sevilla, Valencia und Vigo (Pontevedra) bestreikt werden.

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Als erster Streiktag wurde der Montag, 30. Januar, verkündet. Der Streik soll 24 Stunden dauern und um 0 Uhr beginnen. Zudem sind die spanischen Fluglotsinnen und Fluglotsen dazu aufgerufen, ihre Arbeit auch an den Montagen 6., 13., 20. und 27. Februar niederzulegen. Auch an diesen Tagen soll der Streik jeweils von 0 bis 24 Uhr andauern.

Grund für den Streik der Fluglotsinnen und Fluglotsen in Spanien

Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind gescheiterte Verhandlungen der Gewerkschaften mit dem Unternehmerverband APCTA um einen Tarifvertrag. Dem Verband gehören die beiden privaten Betreiberfirmen der Kontrolltürme, Saerco und Ferronats, an. Die Gewerkschaften fordern mehr Geld und mehr Urlaubstage.

Auf ihrer Website schreibt die Gewerkschaft, dass das Scheitern der Verhandlungen hauptsächlich an der Haltung von Saerco gescheitert sei, die Verhandlungen mit Ferronats hingegen seien gut verlaufen. In dem Schreiben verweist Usca zudem darauf, dass das Image Spaniens durch die Beeinträchtigungen des Flugverkehrs im Land leide und will so den Druck auf den Verhandlungspartner erhöhen.

RND/jaf

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