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Spanische Tourismusministerin: „Spanien ist ein sicheres Reiseziel“

  • Die Bundesregierung plant, ganz Spanien als Risikogebiet einzustufen.
  • Die spanische Tourismusministerin Reyes Maroto bezeichnet Spanien hingegen als „sicheres Reiseziel“.
  • Dabei wurde die Urlaubsinsel Mallorca erst kürzlich zum Corona-Hotspot.
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In Spanien sind die Corona-Infektionszahlen in den vergangenen rasant gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort aktuell bei 201. Die Bundesregierung stuft das ganze Land ab Sonntag wieder als Risikogebiet ein. Aktuell gelten nur einzelne Regionen in Spanien als Risikogebiet.

„Die Regierungen dürfen jetzt keinen Alarm schlagen“

Die spanische Tourismusministerin hat für Entscheidungen wie diese allerdings nur wenig Verständnis. „Die Regierungen dürfen jetzt keinen Alarm schlagen“, sagte Reyes Maroto in einem Interview mit dem Radiosender RNE, auf das sich die Nachrichtenagentur „Reuters“ bezieht. Man könne die epidemiologische Situation nicht nur anhand der kumulierten Inzidenz messen.

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Zuvor hatte auch der französische Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten, Clément Beaune, die französische Bevölkerung vor Reisen nach Spanien und Portugal in diesem Sommer gewarnt. Maroto entgegnete der Warnung, dass Spanien trotz steigender Infektionszahlen ein sicheres Reiseziel für Touristen und Touristinnen sei.

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Mehr als die Hälfte der Spanier bereits einmal gegen Corona geimpft

Diese Aussage stützt die Tourismusministerin zum einen auf die Zahl der Krankenhauspatienten, die weiterhin unter Kontrolle gehalten werden kann und zum anderen auf das erfolgreiche Impfprogramm der Spanier. Mittlerweile haben in Spanien bereits 57,7 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten (27 Millionen Menschen). 42,7 Prozent sind vollständig geimpft – das entspricht rund 20 Millionen Menschen.

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Partytourismus auf Mallorca

Die spanische Urlaubsinsel Mallorca hat in den vergangenen Wochen jedoch bereits erneut negative Schlagzeilen bezüglich des Umgangs mit den Corona-Maßnahmen gemacht. Zuletzt Mitte Juni, als sich mehr als 800 Schüler und Schülerinnen auf Abschlussfahrten mit dem Coronavirus infizierten. Anfang Juni hatten bis zu 10.000 junge Menschen für Aufregung auf der Insel gesorgt, die drei Nächte in Folge auf den Straßen an der Playa de Palma feierten. Ohne Abstand. Und ohne Masken. Die spanische Polizei war mit den Menschenmassen überfordert.

RND/jaf

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