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Skisaison am Fichtelberg beginnt – was ist in den Mittelgebirgen los?

  • Am Fichtelberg hat heute die erste Skisaison seit März 2020 begonnen, doch der erwartete Ansturm blieb aus.
  • Im Schwarzwald waren Parkplätze an Skihängen hingegen schon am Morgen durch Skifahrer und Ausflügler ausgelastet.
  • Im Harz und im Sauerland wurden an diesem Samstag etwas weniger Menschen als sonst erwartet.
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Nach langer Corona-Zwangspause startete Sachsens größtes Skigebiet heute in die Saison. Allerdings stehen die Lifte nur für Skifahrer und Snowboarder offen, die geimpft oder genesen sind (2G). Dennoch rechnete das Ober­wiesenthal mit einem großen Zustrom an Wintersportlern – doch erwartete Ansturm von Wintersportlern blieb aus, die meisten Gäste seien Einheimische, sagte Constantin Gläß, von der Liftgesellschaft Oberwiesenthal am Samstag.

Die Lifte seien nicht ausgelastet gewesen, denn viele Menschen würden nach wie vor lieber über die Grenze nach Tschechien fahren, berichtete Gläß. „Dort sind die Regeln lockerer.“ Die Parkplätze am Fuße des rund 1215 Meter hohen Fichtelbergs waren dennoch mit Autos gut gefüllt. Auch in den übrigen Skigebieten Sachsens und in den Mittelgebirgen anderer Bundesländer ist wieder Wintersport möglich.

Schwarzwald: einige Parkplätze bereits morgens ausgelastet

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So hat es am Samstag viele Skifahrer und Ausflügler in die Höhen des Schwarzwalds oder auf andere Berge gezogen. Nach Angaben der Polizei in Offenburg in Baden-Württemberg waren die Parkplätze an den Skihängen entlang der Schwarzwald­hochstraße schon gegen 10.30 Uhr ausgelastet. „Oben ist Traumwetter, es herrschen beste Bedingungen“, sagte ein Sprecher. Nach teilweise chaotischen Zuständen am vergangenen Wochenende sagte er am Samstag: „Alle verhalten sich diszipliniert.“ Die Halteverbote würden beachtet. Gut besucht war auch das Skigebiet am Feldberg, dem mit 1493 Metern höchsten Berg im Schwarzwald.

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Aufgrund des Schnees und des schönen Wetters rechnet das Landratsamt Ortenaukreis am Wochenende mit starkem Verkehrs­aufkommen an beliebten Ausflugszielen. Um Staus und Überfüllung zu vermeiden und die Straßen frei zu halten für Rettungswagen und Schneepflüge, haben die Behörden an der Schwarzwald­hochstraße eine Halteverbots­zone zwischen Mummelsee und dem Abzweig L86 eingerichtet. Sind die Parkplätze überfüllt, sollen punktuell auch Straßen gesperrt werden. Falschparker werden notfalls abgeschleppt. Die Polizei appellierte an Ausflügler, sich an Halteverbote zu halten und möglichst auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Höhenlagen des Schwarzwaldes zu fahren.

Ausflügler stehen mit Schlitten auf einer verschneiten Wiese, während am Rand der Straße darüber geparkte Autos stehen. An Wochenenden mit schönem Wetter zieht es derzeit zahlreiche Skifahrer und Ausflügler auf den Schauinsland und die umliegenden Berge, was auch ein hohes Verkehsrs­aufkommen zur Folge hat. © Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa
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Harz, Sauerland und Ski in Bayern: kein Ansturm an Tagestouristen erwartet

Im Harz ist an den Wochenenden immer viel Trubel. Bis zu 2000 Personen dürften pro Tag in das Gebiet, so Petra Blaschnig von der Wurmberg-Seilbahn im Harz gegenüber dem RND. Da aber derzeit keine Ferien seien, dürften nach dem Ansturm in der vergangenen Woche an diesem Wochenende weniger Personen unterwegs sein.

Auch in Winterberg im Sauerland gehen Betreiber und Betreiberinnen wie Susanne Schulten von der Wintersport-Arena Sauerland von einem ruhigeren Wochenende aus, da keine Ferien mehr sind. Den nächsten Ansturm erwartet sie im Februar, wenn die Winterferien beginnen.

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In dem bayerischen Skigebiet Garmisch-Classic könnte es auch an diesem Wochenende zu langen Schlangen kommen – trotz nicht ausgelasteter Kapazitäten von möglichen 7000 Gästen pro Tag. Grund seien Laut Verena Altenhofen, Presse­sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn, die umfassende Kontrolle des 2G-Nachweises jedes einzelnen Gastes und die Reduzierung der Kapazitäten in den Bahnen.

RND/bv/dpa

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