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  • SH im Tourismusboom - Buchungen an Küsten wie vor Corona-Krise

Küstenorte mit Buchungszahlen wie vor Corona

  • Fehmarn hat zu Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern eine Auslastung von bis zu 95 Prozent erreicht.
  • Das Geschäft sei vergleichbar wie zu Zeiten vor Corona, sagt der Tourismusdirektor.
  • Auch andernorts in Schleswig-Holstein hat ein Buchungsboom eingesetzt.
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Kiel. Die Küstenorte in Schleswig-Holstein zeigen sich zufrieden mit dem Start in die Sommerferien. Nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben in dieser Woche auch in Berlin, Brandenburg und Hamburg die Ferien begonnen. „Das Wochenende lief hervorragend“, berichtet Olaf Raffel vom Tourismus Marketing in Büsum. Schon jetzt seien die Unterkünfte zu über 90 Prozent ausgelastet. Der große Ansturm werde jedoch vor allem im Juli und August erwartet. Dennoch macht sich Raffel kaum Sorgen über einen zu großen Andrang. Die Kapazitäten und die Fläche seien da.

Ähnlich sieht es auf der Insel Föhr aus. „Es ist eigentlich schon seit Pfingsten sehr viel los“, sagt Anna Preißler von Föhr Tourismus. Die Fähren auf die Insel und auch die Unterkünfte seien nahezu ausgebucht. In Wyk oder auf der Strandpromenade könne es zwar etwas voller werden, „ansonsten verläuft es sich aber auf der Inseln sehr gut“, so Preißler.

Fehmarn meldet Buchungszahlen wie vor der Corona-Pandemie

Auch auf der anderen Seite Schleswig-Holsteins, an der Ostsee, ist das Feriengeschäft in vollem Gange. Der Tourismusdirektor von Fehmarn, Oliver Behncke, freut sich über ein gut besuchtes Wochenende: „Wir haben eine Auslastung von 90 bis 95 Prozent.“ Damit sei das Geschäft vergleichbar mit dem in einem normalen Jahr zu Beginn der Sommerferien. „Wir sind froh, dass es endlich wieder so ist“, sagt Behncke.

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Probleme mit den noch geltenden Corona-Regeln gebe es nicht, sind sich alle Befragten einig. Die ab Montag geltenden weiteren Lockerungen, etwa zur Test-Frequenz bei Urlaubern, würden zusätzliche Entspannung bringen. Touristen müssen dann nur noch vor der Anreise sowie einmalig nach 72 Stunden einen Corona-Test machen.

RND/dpa

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