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Schweizer Skigebiete bleiben offen – aber auf diese Änderungen müssen sich Urlauber einstellen

  • Der Schweizer Bundesrat hat neue Corona-Maßnahmen festgelegt.
  • Das Ergebnis: Die Skigebiete in der Schweiz sollen auch über die Feiertage offen bleiben – auch wenn viele Länder in Europa eine länderübergreifende Schließung gefordert haben.
  • Einige Änderungen gibt es allerdings für Urlauber, etwa was Maskenpflicht, Abstand und Skirestaurants betrifft.
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Die Regierungen von Deutschland, Italien und Frankreich hatten eine länderübergreifende Schließung der Skigebiete gefordert – dagegen hatten sich Schweiz und Österreich bereits zu Beginn der Diskussion ausgesprochen. Nun hat die Schweiz zwar die Corona-Maßnahmen im Land verschärft, die Skigebiete bleiben aber weiterhin und auch über die Feiertage geöffnet.

Allerdings benötigen die Skigebiete ab dem 22. Dezember für den Betrieb eine neue Bewilligung des Kantons – die werde nur ausgestellt, wenn es die Corona-Lage zuließe und unter anderem Kapazitäten für Corona-Tests vorhanden seien. Das verkündete Bundesrat Alain Berset in einer Pressekonferenz. Schon vor den Beschlüssen entschied sich der Kanton Graubünden für einen Kurz-Lockdown, von dem bis zum 17. Dezember auch die Restaurants des Skigebiets St. Moritz betroffen sind.

Diese Corona-Regeln gelten in den Schweizer Skigebieten

Auf eine allgemeine Kapazitätsbeschränkung hat der Bundesrat verzichtet. Jedoch dürfen in allen geschlossenen Transportmitteln, also Zügen, Gondeln und Seilbahnen, ab dem 9. Dezember nur zwei Drittel der Plätze besetzt werden. Beim Anstehen gilt eine Abstands- und Maskenpflicht; ebenso wie auf allen Bahnen, auf Ski- und Sesselliften.

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Die Restaurants in den Skigebieten dürfen geöffnet bleiben, es dürfen aber nur Gäste eingelassen werden, wenn ein Tisch für sie frei ist. In der ganzen Schweiz dürfen sich nun nur noch zwei Haushalte in den Restaurants treffen und die Besucher müssen ihre Kontaktdaten für eine Rückverfolgung dort lassen.

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Schweiz: Keine Quarantäne vor Ort, aber bei der Rückkehr

Die Regelung, dass maximal vier Personen an einem Tisch sitzen dürfen und nur konsumieren dürfen, wenn sie sitzen, bleibt erhalten. Und auch die Obergrenze für private Treffen bleibt bei zehn Personen. Zu Silvester wird die Sperrstunde von 23 Uhr auf 1 Uhr verlängert, aber auch hier können die Kantone strengere Regeln erlassen.

Eine Quarantänepflicht bei der Einreise besteht in der Schweiz nur für Reisende, die aus einem Land kommen, welches auf der Quarantäneliste steht. Deutschland befindet sich derzeit nicht darauf. Allerdings müssen Reiserückkehrer mit einer Quarantäne rechnen, denn Deutschland hat die gesamte Schweiz als Risikogebiet ausgewiesen, damit müssen Urlauber nach der Rückkehr für zehn Tage in häusliche Quarantäne.

RND/bv

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