• Startseite
  • Reise
  • Schnee-Touristen am Wochenende: Harz kündigt Kontrollen an

Sorge vor Ansturm von Schnee-Touristen: Harz kündigt erneut Kontrollen an

  • Trotz aller Appelle verstoßen nach wie vor viele Touristen im Oberharz gegen die Corona-Auflagen.
  • Daher kündigt die Region für das Wochenende erneut Kontrollen an, um einem Besucheransturm zu begegnen.
  • Im Norden Deutschlands wird ein heftiger Wintereinbruch erwartet, mit viel Schnee und eisigen Temperaturen.
Anzeige
Anzeige

Goslar. Zum vierten Mal nacheinander wird es am Wochenende im Oberharz Kontrollen geben, um einem Besucheransturm in verschneiten Regionen zu begegnen. Ein Großaufgebot von Polizei und Ordnungskräften steht bereit. Landrat Thomas Brych sagte laut Mitteilung am Donnerstag: „Es geht uns nicht darum, die Menschen zu ärgern, sondern die Regeln wurden aufgestellt, um vor allem dem Infektionsschutz Rechnung tragen zu können. Nicht jeder wird und will das nachvollziehen, doch wir halten an unserer Linie fest.“ Man solle von Ausflügen in den Landkreis Goslar absehen.

Hunderte Brocken-Touristen verstoßen gegen Corona-Regeln

„Es ist ein echtes Debakel. Jetzt haben wir seit Jahren endlich wieder einen Winter wie aus dem Bilderbuch, können damit aber eigentlich überhaupt nichts anfangen. Da müssen wir jetzt aber durch“, betonte der Chef der Goslarer Kreisverwaltung. Am vergangenen Wochenende mussten die Ordnungskräfte allein im Bereich Torfhaus 604 Mal einschreiten, weil gegen Maskenpflicht, Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen verstoßen wurde. In 195 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht werden in der Regel bis zu 100 Euro fällig. Noch teurer wird es bei Nichtbeachtung der Kontaktbeschränkungen.

Wintereinbruch im Norden von Deutschland

Anzeige

Am Wochenende wird ein heftiger Wintereinbruch erwartet: Auf den Norden Deutschlands bewegt sich eine extreme Wetterlage mit viel Schnee und eisigen Temperaturen zu, von der auch der Harz betroffen sein könnte.

Laut aktuellen Prognosen sind je nach Region bis zu 40 Zentimeter Neuschnee möglich. In der Zone könnten nach aktuellem Stand das südliche und mittlere Niedersachsen, Münsterland und Westfalen sowie das südliche Brandenburg, Sachsen-Anhalt und der Osten von Sachsen liegen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen