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  • RKI-Risikogebiete: Das ist die aktuelle und überarbeitete Liste der Corona-Risikogebiete

RKI-Liste: Curaçao kein Risikogebiet, Spanien und Litauen keine Hochinzidenzgebiete mehr

  • Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der internationalen Risikogebieten überarbeitet.
  • Spanien, Litauen und Afghanistan gelten nicht mehr als Hochinzidenzgebiete.
  • Mit Curaçao ist erstmals wieder eine außereuropäische Reise ohne Quarantäne oder einen Aufenthalt in einem lizenzierten Hotel möglich.
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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitagabend die Liste der internationalen Risikogebiete aktualisiert. Neu auf der Liste der Risikogebiete ist Antigua und Barbuda. Der Karibik-Inselstaat war zuvor nicht gelistet. Der Status als Risikogebiet entfällt dafür beim niederländischen Überseegebiet Curaçao sowie beim französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. Letzteres hält seine Grenzen aber noch geschlossen.

Eine Änderung gibt es zudem für Spanien, Litauen und Afghanistan. Die Länder stehen bisher auf der Liste der Hochinzidenzgebiete, also Länder, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz mit Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner 200 oder höher ist.

Neu auf der Liste der Risikogebiete:

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  • Antigua und Barbuda gilt als Risikogebiet
  • Spanien gilt als Risikogebiet, nicht mehr als Hochinzidenzgebiet
  • Afghanistan gilt als Risikogebiet, nicht mehr als Hochinzidenzgebiet
  • Litauen gilt als Risikogebiet, nicht mehr als Hochinzidenzgebiet

Kein Risikogebiet mehr sind:

  • Curaçao
  • Französisch-Polynesien

Neue Virusvariantengebiete oder Hochinzidenzgebiete wurden nicht ausgewiesen. Die Änderungen der RKI-Liste werden am Sonntag, 21. Februar, um Mitternacht wirksam.

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Karibik-Urlaub: Keine Einschränkungen bei Reisen nach Curacao

Ab dem morgigen Sonntag gibt es damit für Reisewillige erstmals wieder ein außereuropäisches Ziel, bei dem weder bei Hinflug noch bei Rückflug eine Quarantäne oder ein Aufenthalt in einem lizenzierten Hotel anfällt: Das niederländische Überseegebiet Curaçao in der Karibik.

Reisende müssen lediglich vor Reisebeginn Auflagen erfüllen: Ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test ist ebenso notwendig wie eine Onlineregistrierung 48 Stunden vor Reiseantritt. Ruanda, Uganda, Kuba und Sri Lanka gelten zwar ebenfalls nicht als Risikogebiete und erlauben auch die Einreise, sie sehen allerdings beispielsweise einen verpflichtenden Aufenthalt in einem lizenzierten Hotel vor oder haben Auflagen, nach denen man keinen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben darf.

RKI unterscheidet drei Arten von Risikogebieten

Das Robert-Koch-Institut unterscheidet seit Jahresbeginn nach verschiedenen Arten von Risikogebieten. Es gibt die bisherigen, „normalen“ Risikogebiete – also Länder, deren Inzidenz über 50 liegt oder die aufgrund der Teststrategie oder fehlender Standards im Gesundheitssystem als Corona-Risikogebiet gelten. Hinzu kommen Länder mit einer Inzidenz ab 200, die als Hochinzidenzgebiete gelten. Virusvariantengebiete sind jene Länder und Regionen, in denen gehäuft Mutationen von Covid-19 auftreten.

Virusvariantengebiete: Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für diese Gebiete erlassen, um die grenzüberschreitende Verbreitung von besonders ansteckenden Corona-Mutationen einzudämmen. Es gelten Ausnahmen für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr.

Hochinzidenzgebiete: Wer aus einem internationalen Hochinzidenzgebiet anreist, muss sich bereits vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Der Abstrich darf laut aktueller Einreiseverordnung „höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein“. Der Nachweis muss vor Abreise dem Beförderer, also beispielsweise der Airline, zur Überprüfung vorgelegt werden.

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Risikogebiete: Reisende aus Risikogebieten mit einer Inzidenz von mehr als 50 müssen sich spätestens 48 Stunden nach Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen.

Risikostatus beeinflusst Corona-Testpflicht und Einreiseerlaubnis

Eine Quarantänepflicht sowie die digitale Anmeldung gilt für Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete gleichermaßen. Die Quarantäne von zehn Tagen kann durch einen zweiten negativen Test ab Tag fünf vorzeitig beendet werden. Für Reisende aus Nordrhein-Westfalen gibt es keine Quarantänepflicht. Es gibt aber auch Unterschiede in den Einreiseregeln:

Reisende aus Risikogebieten mit einer Inzidenz von mehr als 50 müssen sich spätestens 48 Stunden nach Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen. Für Hochinzidenz- und Variantengebiete gilt grundsätzlich das Beförderungsverbot: Fluglinien ist es beispielsweise verboten, Passagiere aus den Risikogebieten nach Deutschland zu fliegen. Ausnahmen gelten aktuell nur für deutsche Staatsbürger, Personen mit Aufenthaltsrecht und Transitpassagiere, die in Deutschland nur umsteigen.

Deutsche Reiserückkehrer müssen sich jedoch bereits vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Der Abstrich darf laut aktueller Einreiseverordnung „höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein“. Der Nachweis muss vor Abreise dem Beförderer, also beispielsweise bei der Airline, zur Überprüfung vorgelegt werden.

RND/msk/gei

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