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  • RKI: Neues Risikogebiet Portugal - welche Regionen in Europa sind noch auf der Risikoliste?

Corona-Risikogebiete: Mehrere Regionen in Europa nicht mehr auf RKI-Liste, dafür aber Portugal

  • Das Robert-Koch-Institut hat am Freitag die Liste der Corona-Risikoländer aktualisiert.
  • Portugal gilt nun bis auf Madeira ganz als Risikogebiet, es wurden aber auch mehrere Regionen von der Liste gestrichen.
  • Die entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes folgte.
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Berlin. Die Bundesregierung stuft ab Sonntag einzelne weitere Regionen in Europa als Corona-Risikogebiete ein, hebt diesen Status gleichzeitig aber erstmals für noch mehr Regionen wieder auf.

Konkret wurden folgende Länder und Regionen vom RKI neu als Corona-Risikogebiete eingestuft:

  • Estland: es gilt nun auch die Region Tartu als Risikogebiet
  • Griechenland: es gilt nun auch die Region Westgriechenland als Risikogebiet
  • Portugal: gesamt Festland Portugal und nun auch die autonome Region Azoren gelten als Risikogebiet (ausgenommen ist die autonome Region Madeira)
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Folgende Regionen wurden von der RKI-Liste gestrichen:

  • Irland : Die Regionen Midlands, South-West und West in gelten nicht mehr als Risikogebiete.
  • Griechenland: Die Region Peloponnes gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Die neu ausgewiesenen Risikogebiete sind wirksam ab Sonntag, 29. November 2020, um 0 Uhr.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen bis zu zehn Tage in Quarantäne, die Zeit der häuslichen Isolation können sie erst durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig beenden.

Wie landen Regionen auf der RKI-Liste der Risikogebiete?

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreitet. Auch der größte Teil Deutschlands ist nach diesen Kriterien Risikogebiet.

In den vergangenen Wochen war eine Region nach der anderen im Ausland auf die Risikoliste des RKI gesetzt worden. Auf dem europäischen Festland gibt es neben der griechischen Peloponnes nur noch in Österreich (zwei Gemeinden an der deutschen Grenze), Estland, Norwegen und Finnland Regionen, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind. Hinzu kommen die drei Regionen in Irland sowie eine ganze Reihe Inseln wie die spanischen Kanaren, das portugiesische Madeira, ein Großteil der griechischen Inseln, die britische Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey sowie die dänischen Inseln Grönland und Färöer.

Weltweit gilt inzwischen wieder für fast 150 von knapp 200 Ländern eine Corona-Reisewarnung, für elf weitere gilt sie nur teilweise.

RND/dpa

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