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RKI-Liste: Philippinen und Rumänien sind keine Hochrisikogebiete mehr

Das Dracula-Schloss Bran ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Rumänien.

Das Robert Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt haben die neue Liste der Risikogebiete veröffentlicht. Veränderungen gibt es jedoch kaum. So sind keine neuen Hochrisikogebiete dazugekommen, auch keine neuen Virusvariantengebiete wurden ausgewiesen. Während aber einige Staaten von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen wurden, hat sich in Sachen Virusvariantengebiete nichts geändert. Südafrika, Namibia und andere beliebte Reisedestinationen sind für Deutsche also weiterhin nur mit zweiwöchiger Quarantäne zu erreichen.

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Folgende Länder gelten nicht mehr als Hochrisikogebiete:

  • Armenien
  • Iran
  • Mongolei
  • Philippinen
  • Rumänien
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Reisende und Rückreisende aus diesen fünf Ländern erfahren ab Sonntag, 12. Dezember, 0 Uhr, keine weiteren Einschränkungen mehr. Wer geimpft und genesen ist, muss lediglich seinen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen, Ungeimpfte und nicht Genesene benötigen für die Einreise einen negativen Antigen-Schnelltest oder einen negativen PCR-Test. Die digitale Einreiseanmeldung aus den genannten Ländern entfällt.

Touristische Reisen in die Philippinen sind aktuell aber nicht möglich. Eigentlich wollte das Land am 1. Dezember wieder für Reisende öffnen – auch aus Deutschland. Doch wegen des Auftauchens der Omikron-Variante wurde die Grenzöffnung aufgeschoben. Ein neuer Termin ist nicht bekannt.

Regeln für Urlaub im Hochrisikogebiet

Aktuell listet das RKI auf seiner Website 56 Hochrisikogebiete auf. Bei der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet gelten einige speziellen Regeln:

Einreiseanmeldung: Alle Reisenden, unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus, müssen sich vor der Einreise in Deutschland digital registrieren.

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Testpflicht: Es besteht grundsätzlich eine Testpflicht für all jene, die nicht vollständig gegen Corona geimpft oder in den vergangenen sechs Monaten genesen sind. Erlaubt sind Antigen-Schnelltests (maximal 48 Stunden alt) sowie PCR-Test (maximal 72 Stunden alt). Test-, Impf- oder Genesenennachweise müssen im Portal der Einreiseanmeldung hochgeladen werden.

Quarantänepflicht: Wer nicht geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet kommt, muss sich in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben – unabhängig vom Testergebnis. Das gilt auch für Kinder. Es ist jedoch möglich, sich nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test freizutesten. Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Quarantäne automatisch nach Ablauf von fünf Tagen, es ist kein Corona-Test notwendig.

Als Hochrisikogebiete ausgewiesen sind folgende Staaten:

  • Ägypten
  • Albanien
  • Äthiopien
  • Barbados
  • Belarus
  • Belgien
  • Belize
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien
  • Burundi
  • Dominica
  • Estland
  • Georgien
  • Griechenland
  • Haiti
  • Irland
  • Jemen
  • Jordanien
  • Kamerun
  • Republik Kongo
  • Kroatien
  • Laos
  • Lettland
  • Libyen
  • Liechtenstein
  • Litauen
  • Malaysia
  • Mauritius
  • Mexiko
  • Republik Moldau
  • Montenegro
  • Niederlande mit Bonaire, Sint Eustatius und Saba
  • Nordkorea
  • Nordmazedonien
  • Österreich (ohne die Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee)
  • Papua-Neuguinea
  • Polen
  • Russland
  • Schweiz
  • Serbien
  • Seychellen
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Sudan
  • Syrien
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Trinidad und Tobago
  • Tschechien
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Venezuela
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inklusive der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete
  • Vietnam
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Urlaub im Virusvariantengebiet: Was Reisende beachten müssen

Vor zwei Wochen, kurz nachdem Forscherinnen und Forscher in Südafrika die neue Omikron-Variante entdeckt haben, wurden acht Länder im südlichen Afrika zu Virusvariantengebieten erklärt. Reisen in diese Länder sind bei der Rückkehr immer mit Quarantäne verbunden, auch für Geimpfte. Folgendes ist bei Reisen aus einem Virusvariantengebiet zu beachten:

Einreiseanmeldung: Alle Reisenden, unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus, müssen sich vor der Einreise in Deutschland digital registrieren.

Testpflicht: Es besteht grundsätzlich eine Testpflicht für all jene, die nicht vollständig gegen Corona geimpft oder in den vergangenen sechs Monaten genesen sind. Erlaubt sind Antigen-Schnelltests (maximal 24 Stunden alt) sowie PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt). Test-, Impf- oder Genesenennachweise müssen im Portal der Einreiseanmeldung hochgeladen werden. Reisende sollten bedenken, dass Airlines auf PCR-Tests bestehen können – auch unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Fluggäste sollten sich also rechtzeitig bei ihrer Fluggesellschaft informieren. Das Bundesgesundheits­ministerium weist zudem darauf hin, dass auch an den deutschen Zielflughäfen erneut PCR-Tests vorgeschrieben sein können.

Quarantänepflicht: Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet besteht grundsätzlich eine Quarantänepflicht – auch für Geimpfte und jene, die genesen sind. Es ist nicht möglich, sich von der Quarantäne freizutesten. Alle sind angehalten, sich für vierzehn Tage abzusondern.

Beförderungsverbot: Transportunternehmen wie Airlines sind dazu angehalten, ausschließlich deutsche Staatsangehörige nach Deutschland zu befördern und jene, die einen dauerhaften Aufenthaltstitel in Deutschland haben. Touristinnen und Touristen, die keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, dürfen nicht einreisen, wenn sie sich in den zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

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Neue Supervariante: Spahn erklärt Südafrika zum Virusvariantengebiet

Die Verbreitung einer neuen Supervariante in Südafrika bereitet zusätzliche Sorgen. Gesundheitsminister Spahn erklärt das Land zum Virusvariantengebiet.

Als Virusvariantengebiete ausgewiesen sind folgende Staaten:

  • Botswana
  • Eswatini
  • Lesotho
  • Malawi
  • Mosambik
  • Namibia
  • Simbabwe
  • Südafrika

RND/msk

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