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  • RKI-Liste: Neue Risikogebiete und erstmals Hochinzidenzgebiete - Spanien und Portugal dabei

Neue RKI-Liste: Deutschland stuft mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete ein

  • Die Liste der Corona-Risikogebiete im Ausland wird wieder länger.
  • Neu hinzu kommen das Fernreiseziele Malaysia und französische Überseegebiete.
  • Das Robert-Koch-Institut weist außerdem erstmals 25 Länder als Hochinzidenzgebiete aus – darunter Spanien, Portugal, USA und Mexiko.
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Das Robert-Koch-Institut hat am Freitag erneut Risikogebiete ausgewiesen. Neu hinzugekommen auf der Liste sind:

  • Frankreich: die französischen Überseegebiete Mayotte und Saint-Barthélemy
  • Malaysia

Diese Gebiete gelten nicht mehr als Risikogebiete:

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  • Griechenland: die Regionen Attika und Nördliche Ägäis
  • Norwegen: die Provinz Innlandet

Die Änderung der Risikogebieteliste wird wirksam am Sonntag, 24. Januar.

Wer aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss spätestens 48 Stunden nach der Rückkehr einen Corona-Test machen. Als Risikogebiete werden Länder oder Regionen ausgewiesen, die mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Bewohner innerhalb der letzten sieben Tage haben.

Robert-Koch-Institut weist erstmals auch Hochinzidenzgebiete aus

Wegen hoher Corona-Zahlen und der in einigen Ländern grassierenden Mutation des Coronavirus wurden die Regeln für die Einreise aus diesen Regionen nach Deutschland verschärft. Laut der neuen Einreiseverordnung müssen Rückkehrer aus Regionen mit besonders hohen Inzidenzen oder mutierten Varianten des Coronavirus schon vor der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Im Zuge dieser neuen Verordnung erweitert auch das Robert-Koch-Institut seine Risikogebieteliste um zwei Kategorien: Virusvariantengebiete und Hochinzidenzgebiete. Diese Hochinzidenzgebiete wurden nun erstmals vom RKI ausgewiesen:

  • Ägypten
  • Albanien
  • Andorra (Fürstentum Andorra)
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Estland
  • Iran
  • Israel
  • Kolumbien
  • Kosovo
  • Lettland
  • Libanon
  • Litauen
  • Mexiko
  • Montenegro
  • Nordmazedonien
  • Palästinensische Gebiete
  • Panama
  • Portugal
  • Serbien
  • Slowenien
  • Spanien
  • Tschechien
  • USA
  • Vereinigte Arabische Emirate

Wer aus einem internationalen Hochinzidenzgebiet anreist, muss sich bereits vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Der Abstrich darf laut aktueller Einreiseverordnung “höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein”. Der Nachweis muss vor Abreise dem Beförderer, also beispielsweise rer Airline, zur Überprüfung vorgelegt werden.

Als Hochinzidenzgebiet werden Regionen mit einer Inzidenz ausgewiesen, die ein Mehrfaches über derjenigen von Deutschland liegt, mindestens aber 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen haben.

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Diese Virusvariantengebiete stehen derzeit auf der RKI-Liste

Das Robert-Koch-Institut weist noch eine dritte Form der Risikogebiete aus, nämlich solche, in denen eine Virusmutation grassiert. Als Virusvariantengebiete gelten derzeit (Stand: 26. Januar):

  • Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland
  • Irland
  • Südafrika
  • Brasilien
  • Portugal

Auch Einreisende aus Virusvariantengebiete müssen sich vor der Einreise, maximal 48 Stunden vorher, auf das Coronavirus testen lassen. Eine zehntägige Quarantänepflicht sowie die digitale Anmeldung gilt für Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete gleichermaßen.

RND/bv

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