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  • RKI: Diese Regionen in Europa sind jetzt Corona-Risikogebiete

Prag, Korsika, Dubrovnik: Reisewarnung für weitere beliebte Ziele in Europa

  • Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung am Mittwoch etliche weitere Regionen in Europa zu Corona-Risikogebieten erklärt.
  • Darunter sind auch die tschechische Hauptstadt Prag, Dubrovnik in Kroatien und die französische Insel Korsika.
  • Für heimkehrende Urlauber aus Risikogebieten besteht eine Testpflicht auf das Coronavirus.
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Etliche weitere Regionen gelten seit Mittwoch als Corona-Risikogebiete. Darunter sind auch die tschechische Hauptstadt Prag, Dubrovnik in Kroatien sowie die französische Insel Korsika, wie das bundeseigene Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte.

Konkret wurden folgende Regionen neu als Risikogebiete eingestuft:

  • Frankreich: die Regionen Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes sowie Korsika.
  • Schweiz: die Kantone Genf und Waadt (Vaud).
  • Kroatien: die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva und Pozega-Slavonia.
  • Tschechien: die Stadtregion Prag.
  • Rumänien: der Kreis Iasi.
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Reisewarnung für Dubrovnik, Korsika und Prag

Kurze Zeit später folgte die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die neu in die RKI-Liste aufgenommenen Regionen.

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Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. Umgekehrt sagen auch die meisten Reiseveranstalter Pauschalreisen in Gebiete ab, für welche die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amtes gilt.

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Neue Regeln für Corona-Urlauber
2:09 min
Bund und Länder erhöhen angesichts steigender Coronavirus-Infektionen den Druck auf Urlauber.  © Reuters

Nach Einreise aus Risikogebiet in Quarantäne

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Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolge laut RKI nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium. Über die Risikogebiete führt das Robert-Koch-Institut eine Liste, die fortlaufend aktualisiert wird. Sie umfasst derzeit etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA.

Urlaub im Risikogebiet: Ab Oktober sollen Reiserückkehrer in Quarantäne

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Nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern sollen sich die Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten bald ändern. Geplant ist, dass wieder ausschließlich die Quarantäneregelung gelten soll. Das heißt: Die Betroffenen müssen sich beim Gesundheitsamt melden und sich in Quarantäne begeben – voraussichtlich für zehn Tage.

Die häusliche Isolation soll im Unterschied zur jetzigen Regelung erst dann verlassen werden dürfen, wenn mit einem frühestens fünf Tage nach der Einreise gemachten Test ein negatives Ergebnis vorgewiesen wird. Diese Regelung soll möglichst ab dem 1. Oktober gelten.

RND/seb/gei/dpa

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