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Mallorca hat Inzidenz unter 35: Wird die Reisewarnung aufgehoben?

  • In ganz Spanien sinken die Corona-Neuinfektionen.
  • Auf den Balearen mit der beliebten Insel Mallorca ist die Inzidenz deutlich unter 35.
  • Hebt das Auswärtige Amt die Reisewarnung und den Status als Corona-Risikogebiet auf?
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Madrid. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist in Spanien auf 63,80 gesunken. Auf den auch bei deutschen Urlaubern besonders beliebten Balearen, zu denen Mallorca zählt, fiel der Wert sogar unter die Marke 30 auf 28,10, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Freitag mitteilte.

Das ist deutlich unter der kritischen 50er-Marke, die eines der Kriterien für die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert-Koch-Institut ist. Seit Mitte August gilt auf dieser Grundlage für Spanien mit den Balearen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, für die Kanaren seit Anfang September. In Deutschland liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz zurzeit bei 65.

Wird Osterurlaub auf Mallorca ohne Quarantäne möglich?

Ob die Aufhebung der mit der Einstufung als Risikogebiet verbundene Reisewarnung zeitnah aufgehoben werden könnte? Das Auswärtige Amt hält sich hierzu bedeckt. Auf Anfrage der „Mallorca Zeitung“ teilte es mit: „Die Bundesregierung überprüft die Einstufung als Risikogebiete fortlaufend, die Liste wird wöchentlich aktualisiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir den laufenden Abstimmungen an dieser Stelle nicht vorgreifen können.“

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Sollte es dazu kommen, wäre der Urlaub auf den Balearen für deutsche Reisende wieder ohne Quarantäne möglich. Bei der Einreise nach Spanien müsste jedoch weiterhin ein negativer PCR-Test vorgelegt werden.

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Corona-Maßnahmen werden in Spanien gelockert

Spaniens Tourismusministerin Reyes Maroto zeigte sich bereits Ende Februar zuversichtlich, dass bald wieder mehr Urlauber nach Spanien kommen könnten, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Angesichts der leichten Entspannung werden in einigen Städten und Regionen die Corona-Maßnahmen ein wenig gelockert.

In Katalonien macht sich die fortschreitende Impfaktion einer Studie zufolge bereits bemerkbar. So sei der Anteil von Bewohnern von Altenheimen, die wegen Corona ins Krankenhaus mussten oder gar an dem Virus starben, um die Hälfte zurückgegangen. Das ergab eine Untersuchung der Polytechnischen Universität von Katalonien, wie die Zeitung „La Vanguardia“ berichtete.

Spanien ist eines der am härtesten von der Corona-Pandemie getroffenen Länder Westeuropas. Bisher wurden mehr als 3,15 Millionen Corona-Infektionen und mehr als 67.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

RND/gei/dpa

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