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  • Reisewarnung für Gebiete in Bulgarien und Rumänien: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen an den Goldstrand in Warna und in andere Regionen

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen an den Goldstrand in Bulgarien

  • In der Touristenhochburg Warna in Bulgarien steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen drastisch an.
  • Eine ähnliche Entwicklung ist auch in mehreren Regionen in Rumänien zu beobachten.
  • Das Auswärtige Amt reagiert nun mit einer Reisewarnung für die betroffenen Gebiete.
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Berlin. Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionen in Bulgarien und Rumänien warnt die Bundesregierung nun vor touristischen Reisen in mehrere Regionen der beiden EU-Länder. Dazu zählt auch die bulgarische Touristenhochburg Warna mit dem auch bei deutschen Urlaubern beliebten Urlaubsort Goldstrand. In Warna liegt auch einer der beiden wichtigsten Flughäfen an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

Daneben sind in Bulgarien nach den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts im Internet Blagoewgrad und Dobritsch betroffen, in Rumänien die Kreise Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timiş. Die wichtigsten rumänischen Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind von der Warnung ausgenommen.

RKI stuft Regionen in Bulgarien und Rumänien als Risikogebiet ein

Die Regionen in Bulgarien und Rumänien wurden gleichzeitig vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen. Urlauber, die aus solchen Gebieten zurückkehren, müssen sich seit Samstag auf Corona testen lassen. Damit wird die Liste der Risikogebiete wieder länger. In Europa stehen unter anderem auch Regionen in Spanien und der Türkei darauf, weltweit umfasst sie mehr als 130 Länder.

Zum Hintergrund: Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Reisen nach Rumänien und Bulgarien sind also grundsätzlich weiterhin möglich. Allerdings stornieren bei aktiver Reisewarnung viele Reiseveranstalter von selbst den Urlaub. Und Reisende bekommen durch die Warnung neue Rechte und können ihre Pauschalreise dadurch in der Regel kostenfrei stornieren.

RND/dpa

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