• Startseite
  • Reise
  • Ostsee: Sturmflutwarnung für Mittwoch - auch Touristen-Ziele betroffen

Sturmflutwarnung für die Ostsee: Beliebte Touristen-Ziele betroffen

  • Statt ruhiger Herbsttage steht an der Ostsee eine Sturmflut ins Haus.
  • Besonders die Küste Vorpommerns muss sich auf einiges einstellen.
  • Somit sind auch beliebte Urlaubsgebiete wie die Lübecker Bucht davon betroffen.
Anzeige
Anzeige

Lübeck/Stralsund. Sturmflutwarnung für die Ostsee: Ab Mittwochmittag werden an der gesamten Ostseeküste Wasserstände bis 1,20 Meter über mittlerem Wasserstand erwartet. In der Lübecker und Wismarer Bucht und dem Greifswalder Bodden sind sogar Wasserstände bis 1,40 Meter über mittlerem Wasserstand möglich, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Dienstag im Internet warnte. In der Kieler Bucht sowie westlich und östlich von Rügen sei mit bis zu 1,20 Metern über mittlerem Wasserstand zu rechnen, im kleinen Haff mit bis zu 0,85 Metern.

Sturmfluten an der deutschen Ostseeküste werden in vier Klassen eingeteilt: Als „Sturmflut“ gilt ein Wasserstand von 1,00-1,25 Meter über mittlerem Wasserstand, als „mittlere Sturmflut“ 1,25-1,50 Meter, als „schwere Sturmflut“ 1,50-2,00 Meter und als „sehr schwere Sturmflut“ mehr als 2,00 Meter über mittlerem Wasserstand.

Sturmflut an der Ostsee: Welche Regionen sind betroffen?

Zuletzt gab es an der deutschen Ostsee Ende März eine Sturmflut, in Lübeck mit 1,57 Metern über mittlerem Wasserstand. Damals trat das Wasser nach Polizeiangaben teilweise über die Ufer und überschwemmte Straßen. In Greifswald waren es 1,31 Meter.

Anzeige

Meteorologen rechnen besonders auf dem Greifswalder Bodden mit bis zu zweieinhalb Meter hohen Wellen und Sturmböen der Windstärke 10 aus Nordost. Laut dem Deutschen Wetterdienst sind an der vorpommerschen Küste zwischen Fischland-Darß und Oderhaff auch schwere Sturmböen und vereinzelte orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

Stärker betroffen seien zudem die pommersche Bucht mit Usedom und der Ostküste Rügens. Die Stadtverwaltung Stralsund bat darum, abgestellte Fahrzeuge aus den Uferbereichen des Hafens wegzubringen. Bereits bei Hochwasserständen ab einem Meter würden die Kanalbrücken nicht mehr geöffnet, hieß es. Bootsbesitzer sollten die Leinen kontrollieren beziehungsweise einen sicheren Liege- oder Ankerplatz suchen.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen