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Ostseeausflug: Mecklenburg-Vorpommern erlaubt geimpften Tagestouristen die Einreise

  • Lange durften Tagestouristen aus anderen Bundesländern nicht in Mecklenburg-Vorpommern einreisen.
  • Nun dürfen immerhin wieder vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern aus ganz Deutschland an die Ostsee reisen.
  • Einen Fahrplan für Lockerungen wie andere Bundesländer hat das Land aber nicht.
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Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern erlaubt vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern aus anderen Bundesländern wieder die Einreise. Touristische Übernachtungen etwa in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen bleiben aber weiterhin untersagt, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Schweriner Kabinetts sagte. Die Neuregelung soll von diesem Mittwoch an gelten.

Tagesausflüge wieder an der Ostsee von MV möglich

Damit haben zumindest Geimpfte wieder die Möglichkeit, für einen Tagesausflug dort an die Ostsee zu reisen. Bisher hatten Tagesausflügler aus ganz Deutschland nur in Schleswig-Holstein die Möglichkeit dazu. Allerdings könnte es Probleme geben, wenn die ganze Familie einen Tagesausflug machen oder in die eigene Ferienwohnung fahren will und zum Beispiel nur die Mutter bereits vollständig geimpft ist. Dann dürfte nur sie anreisen, stellte Glawe klar. Mit der Entscheidung für Zweitwohnungsbesitzer hat das Kabinett einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Greifswald umgesetzt. Das OVG hatte die entsprechende Regelung in der Corona-Landesverordnung am vergangenen Freitag für willkürlich und unrechtmäßig erklärt und das Land zur Neuregelung aufgefordert.

Gleichzeitig dürfen Besucher und Tagestouristen aus Mecklenburg-Vorpommern wieder „ohne triftigen Grund“ in die Landkreise Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte einreisen. Die seit Mitte April geltenden Sperren wurden wegen gesunkener Corona-Infektionszahlen aufgehoben, wie Sprecherinnen der beiden Kreise am Dienstag sagten.

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Mecklenburg-Vorpommern: Lockerungen wohl erst aber einer Inzidenz von 50

Im Gegensatz zu anderen Ländern wie Bayern oder Niedersachsen hat Mecklenburg-Vorpommern aber noch keinen Fahrplan für Öffnungen in den kommenden Wochen ausgearbeitet. „Wir haben bis zum 22. Mai die Landesverordnung und die wird man sich etwa eine Woche vorher anschauen und wird entscheiden“, sagte Tourismusminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag in Schwerin. Die Landesregierung habe mit Blick auf Tourismus und Gastronomie bisher das Ziel, eine Sieben-Tage-Inzidenz um 50 zu erreichen.

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Dann sollen als erster Schritt Modellregionen ähnlich wie in Schleswig-Holstein eingeführt werden, um zu erproben, was sich bewährt. Dabei werde es verschiedene Modelle geben - das könne Handel und Gastronomie sein, Hotellerie und Gastronomie oder auch Kultur. „Da sind wir noch nicht ganz klar“, sagte der Minister. Am Montag lag die Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern bei 115,5.

RND/bv/dpa

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