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Ostsee soll bis 2025 „nachhaltigste Kreuzfahrtregion der Welt“ werden

  • Die Ostseeregion hat schon heute die strengsten Umweltauflagen der Welt.
  • Doch 32 Häfen und Ostseeregionen wollen den Ostseeraum zur nachhaltigsten Kreuzfahrtdestination der Welt machen.
  • Es sollen unter anderem die Luft an den Häfen verbessert, der Lärm reduziert und Kreuzfahrtreisende besser gelenkt werden.
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Die Ostsee ist zu einem der globalen Hotspots für die Kreuzfahrtindustrie geworden. Vor der Corona-Pandemie sind Hunderte Kreuzfahrtschiffe tausendfach die Häfen angelaufen und haben so Millionen von Gäste in die Ostseeregionen gebracht. So langsam läuft die Kreuzfahrt wieder an, und damit rückt auch das Thema Nachhaltigkeit erneut in den Vordergrund.

Das Kreuzfahrtnetzwerk „Cruise Baltic“ hat sich ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Es möchte „den Ostseeraum bis 2025 zur nachhaltigsten Kreuzfahrtregion der Welt machen“. Der Zusammenschluss aus 32 Häfen und Destinationen plant daher unter anderem Investitionen in Landstrom, eine bessere Erfassung von Lärmemissionen und die Optimierung der Besucherlenkung.

„Neben umfassenden Hygiene- und Sicherheitskonzepten wird Nachhaltigkeit eine Schlüsselrolle beim Neustart der Kreuzfahrtindustrie nach der Pandemie einnehmen. Der Ostseeraum ist eine Region, in der das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz schon heute groß ist. Wir sind überzeugt, dass dies auch im zukünftigen Kreuzfahrtvertrieb noch wichtiger werden wird“, heißt es von Claus Bødker, Director von „Cruise Baltic“ in einer Mitteilung.

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Alle Häfen und Destinationen innerhalb des Netzwerkes hätten sich daher zu einem Nachhaltigkeitsmanifest bekannt. Dazu gehören unter anderem die drei deutschen Häfen Lübeck-Travemünde, Rostock-Warnemünde und Sassnitz.

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Nachhaltigste Kreuzfahrtdestination der Welt: So wollen es die Ostseeregionen erreichen

Um die Luftqualität zu verbessern und die Emissionen in den Häfen zu senken, würden beispielsweise immer mehr Häfen in Kristiansand in Norwegen oder Rostock in Landstromanlagen und Elektrofahrzeuge investieren. Zudem wolle man für die den Menschen in Hafenstädten den Lärm verringern. Dafür sollen die Lärmemissionen von Kreuzfahrtschiffen gemessen und verfolgt werden. Im Hafen von Tallinn seien mögliche Maßnahmen dazu vorgestellt worden.

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Gleichzeitig habe die Stadt Kopenhagen gemeinsam mit Experten Ideen entwickelt, um Touristengruppen zu steuern, wodurch auch weniger frequentierte Bereiche der Städte bei Kreuzfahrtreisenden bekannt werden sollen. Dafür sei ein Reiseführer mit drei verschiedenen Erkundungsrouten entwickelt worden sowie eine Methode zur verstärkten Nutzung von öffentlichem Nahverkehr. Beispielswiese sollen „grüne“ Landausflüge angeboten werden, um die Nutzung von Shuttlebussen und Staus zu reduzieren. Dabei können die Kreuzfahrtgäste aus Wander- und Radtouren wählen.

RND/bv

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