Neue Wanderwege in Thüringens Natur geplant

  • Die einstige innerdeutsche Grenze zwischen BRD und DDR wird in Thüringen zu einem Wandernetz.
  • Neue Wanderwege sollen den Artenreichtum im ehemaligen Todesstreifen verdeutlichen.
  • Thüringen will das „Grüne Band“ dadurch touristisch noch attraktiver machen.
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Treffurt/Heldrastein. Die Wanderwege entlang des Grünen Bandes in Thüringen sollen künftig vom Deutschen Wanderverband gepflegt und weiterentwickelt werden. „Ein neues Wanderwegekonzept lädt dazu ein, den Artenreichtum vor Ort zu entdecken und auf den Wanderwegen über die Geschichte des ehemaligen Todesstreifens ins Gespräch zu kommen“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). 170.000 Euro lässt sich das Umweltministerium das Projekt kosten.

Thüringen will touristische Nutzung des ehemaligen Grenzgebiets

Durch ein solches Konzept werde eine nachhaltige, touristische Nutzung des ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiets ermöglicht. Der Wanderverband sei ein erfahrener Partner für dieses Vorhaben.

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Mit 763 Kilometern liegt in Thüringen über die Hälfte des früheren innerdeutschen Grenzstreifens. Thüringen hat 2018 als erstes Bundesland dem Grünen Band per Gesetz den Status als Naturmonument gegeben. Mit dem Status sollen Gebiete geschützt werden, die besondere Natur- und Kulturwerte eng miteinander verbinden.

RND/dpa

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