RKI weist neue Corona-Risikogebiete aus – keine Hochinzidenzgebiete in der Liste

  • Die Liste der Corona-Risikogebiete im Ausland wird wieder länger.
  • Neu hinzu kommen beliebte Fernreiseziele wie Barbados und die Seychellen.
  • Das Robert-Koch-Institut ändert außerdem wegen der neuen Einreiseregeln die Art der Risikogebieteausweisung.
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Berlin. Das Robert-Koch-Institut hat am Freitag erneut Risikogebiete ausgewiesen. Neu hinzugekommen auf der Liste sind:

  • Barbados
  • Norwegen: die Provinz Vestfold og Telemark
  • Seychellen
  • St. Vincent und die Grenadinen

Die Änderung der Risikogebiete-Liste wird wirksam am Sonntag, 17. Januar.

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Wer aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss spätestens 48 Stunden nach der Rückkehr einen Corona-Test machen. Als Risikogebiete werden Länder oder Regionen ausgewiesen, die mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Bewohner innerhalb der letzten sieben Tage haben.

Robert-Koch-Institut weist auch Virusvariantengebiete aus

Wegen der in einigen Ländern grassierenden Mutation des Coronavirus werden die Regeln für die Einreise aus diesen Regionen nach Deutschland verschärft. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch die neue Einreiseverordnung, nach der Rückkehrer aus Regionen mit besonders hohen Inzidenzen oder mutierten Varianten des Coronavirus schon vor der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen müssen.

Im Zuge dieser neuen Verordnung erweitert auch das Robert-Koch-Institut seine Risikogebieteliste um zwei Kategorien:

  1. Virusvariantengebiete sind eine Kategorisierung für jene, in denen Mutationen von Covid-19 auftreten.
  2. Hochinzidenzgebiete sind jene, die eine hohe Fallzahl an Infektionen vermelden.

Keine Hochinzidenzgebiete – das könnte sich ändern

Als Virusvariantengebiete gelten das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, Irland und Südafrika. Hochinzidenzgebiete sind in der aktuellen RKI-Liste aber nicht aufgeführt – obwohl beispielsweise Spanien landesweit eine Inzidenz von 325 hat. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass hier zeitnah nachjustiert wird. Auf Nachfrage des RedaktionsNetzwerkes Deutschland teilt das Bundesgesundheitsministerium mit: “Die Einstufung von Staaten als Hochinzidenzgebiete findet nach gründlicher Beratung und Analyse aller zuständigen Ressorts voraussichtlich in der kommenden Woche statt.”

RND/gei

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