• Startseite
  • Reise
  • Neue RKI-Liste: Zypern und Regionen in Spanien ab heute wieder Risikogebiete

Neue RKI-Liste: Zypern und Regionen in Spanien sind wieder Risikogebiete

  • Wegen steigender Corona-Infektions­­zahlen stuft die Bundesregierung Zypern sowie die spanischen Regionen Katalonien und Kantabrien wieder als Risikogebiete ein.
  • Damit gelten nun leicht verschärfte Corona-Regeln für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer.
  • Portugal bleibt laut der aktualisierten RKI-Liste weiterhin als Virusvariantengebiet eingestuft.
Anzeige
Anzeige

Nachdem in den vergangenen Wochen oft viele Länder von der Risikogebieteliste gefallen sind, stuft die Bundesregierung am Sonntag nun einige Gebiete in beliebten Urlaubsländern wieder als Risikogebiete ein. Darunter: Zypern sowie die Regionen Katalonien und Kantabrien in Spanien. Dies teilte das Robert Koch-Institut am Freitag auf seiner Website mit.

Zwar hat das Auswärtige Amt am 1. Juli die Reisewarnungen für 80 Länder aufgehoben, an den Einreiseregeln nach Deutschland hat sich damit aber nichts geändert. Daher hat die Einstufung als Risikogebiet weiterhin konkrete Auswirkungen für Reisende, die auf dem Landweg – also mit Auto, Zug oder Bus – nach Deutschland zurückkehren. Sie müssen in diesem Fall einen negativen Corona-Test spätestens 48 Stunden nach der Einreise vorweisen.

Für Flugreisende aus Risikogebieten gilt ohnehin generell eine Testpflicht. Sie müssen ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis bereits beim Check-in vorlegen. Die Testpflicht gilt auch für Kinder ab sechs Jahren. Anerkannt werden bei der Einreise PCR-Testergebnisse (maximal 72 Stunden alt) und Antigenschnelltestergebnisse (maximal 48 Stunden alt).

Anzeige

Weitere Änderungen der RKI-Liste im Überblick:

Anzeige

Neue Risikogebiete:

Anzeige
  • Norwegen – die Provinzen Agder und Rogaland gelten nun als einfache Risikogebiete.
  • Spanien – die autonomen Regionen Katalonien und Kantabrien gelten nun als einfache Risikogebiete.
  • Zypern gilt nun als einfaches Risikogebiet.

Nicht mehr als Risikogebiete gelten:

  • Frankreich – das französische Überseegebiet Guadeloupe gilt nicht mehr als Risikogebiet.
  • Katar
  • Kroatien – die Gespanschaft Medimurje gilt nicht mehr als Risikogebiet.
  • Niederlande – das überseeische Gebiet des Königreichs der Niederlande Aruba gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Die Änderungen auf der Liste treten ab Sonntag, 4. Juli, um 0 Uhr in Kraft.

Keine neuen Virusvariantengebiete

Nach dem Urlaubsknaller vergangenen Freitag für Portugal-Reisende wurden keine weiteren Länder als Virusvariantengebiete eingestuft. Da sich in einigen Teilen Portugals die Delta-Variante ausbreitet, gilt seit Dienstag das ganze Land als Virusvariantengebiet. Hunderte Deutsche haben ihren Urlaub abgebrochen, um bei der Rückkehr die Quarantäne zu vermeiden. Als Virusvariantengebiete gelten zudem unter anderem Großbritannien sowie zahlreiche weitere Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Wer aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreist, muss sich bereits vor der Einreise auf Corona testen lassen – ein Antigenschnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test 72 Stunden. Zudem müssen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer für 14 Tage in Quarantäne. Es gelten keine Ausnahmen für Geimpfte und Genesene.

Keine neuen Hochinzidenzgebiete

Auch neue Hochinzidenzgebiete gibt es keine. In der Regel stuft die deutsche Bundesregierung Länder als Hochinzidenzgebiete ein, wenn dort die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, über 200 liegt. Länder mit einer Inzidenz über 50 gelten als einfache Risikogebiete.

Anzeige

Generell ist ein Corona-Test bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet Pflicht – zudem müssen Rückkehrende für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich frühestens am fünften Tag aus der Quarantänepflicht mit einem zweiten Test freitesten. Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen.

Reisewarnungen: Diese Änderungen gelten seit dem 1. Juli

Seit dem 1. Juli gilt eine Reisewarnung nur noch für Virusvariantengebiete und Hochrisikogebiete mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200. Möglich machen diesen Schritt nach Angaben des Auswärtigen Amtes die verbesserte epidemiologische Lage in Deutschland und weiten Teilen Europas sowie die voranschreitenden Impfungen und die Einführung des digitalen Impfpasses (Digital Covid-Certificates DCC). Für 80 Länder besteht seit Donnerstag somit keine Reisewarnung mehr. Dadurch können nun mehr als 100 Länder, zumindest von deutscher Seite aus, wieder unbeschränkt bereist werden.

RND/bv

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen