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Neue RKI-Liste: Kuba gilt jetzt als Risikogebiet, Malta ist Hochinzidenzgebiet

  • Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der internationalen Risikogebiete überarbeitet.
  • Neu hinzugekommen ist Kuba wegen gestiegener Corona-Infektionszahlen.
  • Malta gilt nun sogar als Hochinzidenzgebiet.
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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitagnachmittag die Liste der internationalen Risikogebiete aktualisiert. Neu auf der Liste der Risikogebiete ist neben Kuba auch das französische Überseegebiet La Réunion. Eine Änderung gibt es zudem für Malta: Das Land galt bisher als Risikogebiet, wurde nun aber hochgestuft als Hochinzidenzgebiet – weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz mit Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner 200 oder höher ist.

Neu auf der Liste der Risikogebiete (Sieben-Tage-Inzidenz über 50) sind:

  • Finnland – die Region Satakunta gilt nun auch als Risikogebiet
  • Frankreich – das französische Übersee-Departement Réunion gilt nun auch als Risikogebiet
  • Griechenland – die Region Peloponnes gilt nun auch als Risikogebiet
  • Kuba gilt nun als Risikogebiet
  • Panama – das gesamte Land Panama gilt nun als Risikogebiet (kein Hochinzidenzgebiet mehr)
  • St. Vincent und die Grenadinen – das gesamte Land St. Vincent und die Grenadinen gilt nun als Risikogebiet (kein Hochinzidenzgebiet mehr)
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Neu auf der Liste der Hochinzidenzgebiete (Sieben-Tage-Inzidenz über 200):

  • Malta gilt nun als Hochinzidenzgebiet

Neue Virusvariantengebiete wurden nicht ausgewiesen.

Die Änderungen der RKI-Liste werden am Sonntag, 28. Februar, wirksam.

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Kuba-Reise nicht mehr ohne Quarantäne möglich

Ab Sonntag gelten damit für Kuba-Reisende bei der Rückkehr nach Deutschland verschärfte Regeln – sie müssen sich spätestens 48 Stunden nach Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen. Außerdem gilt die Quarantänepflicht in fast allen Bundesländern (bis auf NRW). Die Reiserückkehrer müssen grundsätzlich für zehn Tage in Quarantäne, der Zeitraum kann erst mit einem zweiten Corona-Test ab Tag fünf verkürzt werden.

Kuba selbst hatte Anfang des Monats die Einreiseregeln verschärft: Bei der Einreise gilt seit dem 6. Februar eine Quarantänepflicht. Touristen und im Ausland lebende Kubaner müssen sich auf eigene Kosten in einem Hotel isolieren und dort fünf Tage lang bleiben, bevor sie sich freitesten können, so der kubanische Chefepidemiologe Francisco Durán.

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Risikostatus beeinflusst Corona-Testpflicht und Einreiseerlaubnis

Wer aus einem internationalen Hochinzidenzgebiet anreist, muss sich bereits vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Der Abstrich darf laut aktueller Einreiseverordnung „höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein“. Der Nachweis muss vor Abreise dem Beförderer, also beispielsweise der Airline, zur Überprüfung vorgelegt werden. Diese Regelung gilt ab Sonntag für Reisende aus Malta. Außerdem müssen sie wie Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit einer Inzidenz von mehr als 50 in Quarantäne.

15 Virusvariantengebiete auf RKI-Liste

Die dritte Einstufung auf der Robert-Koch-Liste ist die der Virusvariantengebiete. Als solche gelten aus deutscher Sicht derzeit 15 Länder zumindest teilweise, davon acht im südlichen Afrika (Südafrika, Botswana, Eswatini, Lesotho, Simbabwe, Malawi, Mosambik, Sambia) sowie die Slowakei, Tschechien, das Bundesland Tirol in Österreich, Großbritannien, Portugal, Irland und Brasilien. Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für diese Gebiete erlassen, um die grenzüberschreitende Verbreitung von besonders ansteckenden Corona-Mutationen einzudämmen. Es gelten Ausnahmen für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr. Sie müssen sich analog zu Reisenden aus Hochinzidenzgebieten bereits vor der Einreise testen lassen.

RND/gei

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