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Neue RKI-Liste: Gesamt Estland und Namibia nun Risikogebiete

  • Die Liste der Corona-Risikogebiete im Ausland wird wieder etwas länger.
  • Die Bundesregierung hat mehrere Regionen wieder hinzugefügt – nun gelten ganz Estland und Namibia als Risikogebiet.
  • Die Änderungen der Reisehinweise durch das Auswärtige Amt folgten kurze Zeit später.
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Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstag erneut Risikogebiete ausgewiesen.

Neu hinzugekommen auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts sind:

  • Estland: Gesamt Estland gilt nun als Risikogebiet.
  • Irland: Es gilt nun auch die Region South-East als Risikogebiet.
  • Norwegen: Es gilt nun auch die Provinz Innlandet als Risikogebiet.
  • Namibia: Gesamt Namibia gilt nun als Risikogebiet.
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Nicht mehr auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts:

  • Finnland: Die Region Nordösterbotten gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Die neu ausgewiesenen Risikogebiete sind wirksam ab Samstag, 26. Dezember 2020.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten hat. Ganz Deutschland ist nach diesen Kriterien wie die meisten anderen europäischen Länder Risikogebiet. Auf dem europäischen Festland gibt es ab Samstag nur noch in Frankreich, Griechenland, Estland, Finnland, Norwegen und Österreich (zwei Gemeinden an der deutschen Grenze) Regionen, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind.

Hinzu kommen einzelne Regionen in Irland, das portugiesische Madeira, ein Großteil der griechischen Inseln, die britische Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey sowie die dänische Insel Grönland und die Inselgruppe Färöer.

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Für Risikogebiete im Ausland gilt eine Reisewarnung

Für Corona-Risikogebiete hat das Auswärtige Amt kurze Zeit später auch eine Reisewarnung ausgerufen. Die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amtes ist zwar kein Reiseverbot, sie führt jedoch dazu, dass die meisten Veranstalter Pauschalreisen in diese Regionen absagen.

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Umgekehrt haben eine Reisewarnung und die Einstufung als Risikogebiet auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie sind ein starkes Indiz für eine Gefährdungslage. Und damit ist es Verbrauchern möglich, Buchungen einer Pauschalreise kostenlos zu stornieren.

RND/gei/dpa

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