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Neue RKI-Liste: Ganz Spanien und die Region Lissabon sind keine Hochrisikogebiete mehr

  • Nachdem vergangene Woche bereits weite Teile des Landes heruntergestuft wurden, gilt ganz Spanien ab Sonntag nicht mehr als Hochrisikogebiet.
  • Das hat das Robert Koch-Institut am Freitag bekanntgegeben.
  • Durch die Herunterstufung müssen Ungeimpfte nach dem Urlaub nicht mehr in Quarantäne.
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Die Bundesregierung streicht Spanien von der Liste der Risikogebiete. Ab Sonntag wird das gesamte Land dort nicht mehr als Hochrisikogebiet geführt, nachdem bereits vergangene Woche unter anderem die Kanarischen Inseln, Katalonien und die Region um Barcelona heruntergestuft wurden. Nun ist etwa auch die beliebte Urlaubsinsel Mallorca nicht mehr Hochrisikogebiet. Das geht aus der vom Robert Koch-Institut aktualisierten Liste für Risikogebiete am Freitag hervor. Auch die Region Lissabon in Portugal wurde am Freitag von der Liste gestrichen.

Geimpfte, genesene und getestete Reisende müssen sich durch die Herunterstufung dann nicht mehr digital vor der Einreise anmelden. Für Ungeimpfte gibt es aber noch einen entscheidenden Vorteil: Für sie entfällt die Quarantänepflicht. Bislang mussten sie sich nach der Ankunft in Deutschland für mindestens fünf Tage in Quarantäne begeben. Die Pflicht zur Isolation gilt für ungeimpfte Reiserückkehrende aus Hochrisikogebieten, auch für Kinder.

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Corona-Lage in Spanien hat sich entspannt

Wegen hoher Corona-Fallzahlen wurde ganz Spanien am 27. Juli als Hochinzidenz-, beziehungsweise Hochrisikogebiet eingestuft. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am 23. Juli landesweit bei 385,2. Mittlerweile, rund einen Monat später, hat sich die Corona-Lage entspannt: Aktuell wird die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Spanien mit 137,6 angegeben (Stand: 27. August). Neben dem Inzidenzwert werden bei der Einstufung als Hochrisikogebiet auch andere Indikatoren wie die Auslastung der Krankenhäuser oder die Testrate berücksichtigt.

Auch die Region um die portugiesische Hauptstadt Lissabon gilt nicht mehr als Hochrisikogebiet. Darüber hinaus gibt es weitere Änderungen auf der Liste der Risikogebiete, die das Robert Koch-Institut am Freitag aktualisiert hat.

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Neu auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Jamaika
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
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Nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Chile
  • Spanien
  • Portugal – die Region Großraum Lissabon

Urlaub im Hochrisikogebiet: Diese Regeln gelten unter anderem nun für Jamaika

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Nicht geimpfte oder genesene Reisende müssen nach der Rückkehr in Deutschland trotz eines negativen Corona-Tests für zehn Tage in Quarantäne. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Kinder müssen ebenfalls in Quarantäne. Kinder unter zwölf Jahren müssen sich nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

Zudem müssen alle Reiserückkehrenden aus Hochrisikogebieten vorab eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Dort müssen Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene auch ihren Test-, Impf- oder Genesenennachweis hochladen.

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RKI: Zunehmend Corona-Fälle nach Reisen gemeldet
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Das Robert Koch-Institut listet auf, welche Länder bisher am häufigsten als wahrscheinliche Orte von Corona-Ansteckungen genannt werden.  © dpa

RKI-Liste: Keine Änderungen bei Virusvariantengebieten

Die Liste der Virusvariantengebiete bleibt unverändert: leer. Dort sind nach wie vor keine Staaten oder Regionen aufgeführt. Alle Änderungen sind wirksam ab Sonntag, 29. August, Mitternacht.

RND/cs

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