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Neue RKI-Liste: Frankreich ist jetzt Hochinzidenz­gebiet

  • Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der internationalen Risikogebiete überarbeitet.
  • In Europa gilt Frankreich nun als Hochinzidenz­gebiet.
  • Ebenso wie die Slowakei und Tschechien, die vorher als Virusvarianten­gebiete eingestuft waren. Und auch Tirol gilt nicht mehr als Virusvarianten­gebiet, sondern nur noch als Risikogebiet.
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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitag die Liste der internationalen Risikogebiete aktualisiert. Neu auf der Liste der Hochinzidenz­gebiete ist unter anderem Frankreich das Departement Moselle gilt weiterhin als Virusvarianten­gebiet. Auch die Slowakei und Tschechien gelten nun als Hochinzidenz­gebiete, vorher waren sie als Virusvarianten­gebiete eingestuft.

Das österreichische Bundesland Tirol schafft es ebenfalls von der Liste der Virusvarianten­gebiete herunter, zählt nun nur noch als Risikogebiet. Damit gilt für diese Länder und Regionen ab Sonntag nicht länger ein Beförderungsverbot, und auch die 14-tägige Quarantäne für Reiserückehrer entfällt. Reisende können sich somit nach dem fünften Tag in Quarantäne freitesten. Das ist bei der Rückkehr aus einem Virusvarianten­gebiet nicht möglich.

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Steigende Corona-Infektionszahlen: Frankreich wird Hochinzidenzgebiet
1:01 min
Das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien und die Slowakei werden gleichzeitig von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen.  © dpa
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Neu auf der Liste der Risikogebiete (Sieben-Tage-Inzidenz über 50) sind:

  • Dänemark – das gesamte Land Dänemark gilt nun als Risikogebiet (ausgenommen sind weiterhin die Färöer und Grönland).
  • Finnland – die Regionen Kanta-Häme, Päijät-Häme und Pirkanmaa gelten nun auch als Risikogebiete.
  • Israel – das gesamte Land Israel gilt nun als Risikogebiet (bisher Hochinzidenz­gebiet).
  • Kroatien – die Gespanschaft Pozega-Slawonien gilt nun auch als Risikogebiet.
  • Norwegen die Provinz Rogaland gilt nun auch als Risikogebiet.
  • Österreich das Bundesland Tirol gilt nun auch als Risikogebiet (bisher Virusvarianten­gebiet).

Die Region Satakunta in Finnland und die Provinz Agder in Norwegen gelten hingegen ab Sonntag nicht mehr als Risikogebiete. Die Änderungen der RKI-Liste werden am Sonntag, 28. März, um Mitternacht wirksam.

Jetzt weniger Virusvarianten­gebiete auf RKI-Liste

Seit der vorigen Änderung gibt es keine neuen Virusvarianten­gebiete. Dadurch, dass die Slowakei, Tschechien und Tirol nicht mehr als Virusvarianten­gebiete eingestuft sind, gelten aus deutscher Sicht derzeit noch elf Länder und Regionen als solche. Davon sind acht im südlichen Afrika (Südafrika, Botswana, Eswatini, Lesotho, Simbabwe, Malawi, Mosambik, Sambia). Die anderen drei sind Portugal, Brasilien und in Frankreich das Departement Moselle.

Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für diese Gebiete erlassen, um die grenz­über­schreitende Verbreitung von besonders ansteckenden Corona-Mutationen einzudämmen. Es gelten Ausnahmen für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transit­passagiere und den Warenverkehr. Sie müssen sich analog zu Reisenden aus Hochinziden­zgebieten bereits vor der Einreise testen lassen.

Testpflicht für alle Flugreisenden ab Dienstag­vormittag

Eine Testpflicht vor der Einreise soll ab dem 30. März dann für alle Flugreisenden gelten. Die neue Einreise­verordnung soll in der Nacht von Montag zu Dienstag in Kraft treten. Demnach müssen sich dann alle Personen, die nach Deutschland einreisen wollen, einem Corona-Test unterziehen – unabhängig von der Inzidenz des Gebietes. Bisher konnten Reiserückkehrer, die aus einem Land einreisen, das nicht als Risikogebiet gilt, frei nach Deutschland einreisen: ohne Corona-Test und ohne Quarantäne.

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Doch nun müssen auch sie einen Nachweis über ein negatives Testergebnis vor der Abreise nach Deutschland vorzeigen. Wer der Airline keinen entsprechenden Nachweis vorlegen kann, dürfe nicht befördert werden, heißt es vom Gesundheits­ministerium in einem entsprechenden Entwurf. Die Crews von Airlines sind von dieser Verpflichtung nicht betroffen.

RND/bv

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