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Neue RKI-Liste: Algarve, Zypern und Südafrika keine Hochrisikogebiete mehr

  • Entwarnung für die Algarve, Zypern, Südafrika und elf weitere Länder.
  • Sie gelten seit Sonntag nicht mehr als Hochrisikogebiete, das gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt.
  • Damit müssen ungeimpfte und nicht genesene Reisende nach einem Urlaub in diesen Gebieten nicht mehr in Quarantäne.
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Algarve, Zypern und Südafrika sind von diesem Sonntag an keine Corona-Hochrisikogebiete mehr. Die Bundesregierung hat die Länder und die portugiesische Region von der Liste gestrichen. Damit ist das auch bei Urlaubern beliebte Portugal nun ganz aus dieser Kategorie verschwunden. Auch die afrikanischen Länder Sambia und Simbabwe werden nicht länger als Hochrisikogebiete eingestuft.

Somit besteht keine Quarantänepflicht mehr nach Urlaub in diesen Ländern. Seit Sonntag müssen deutsche Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer nach einem Urlaub dort nur noch die 3-G-Regel für die Einreise in Deutschland beachten. Das heißt, sie müssen einen negativen Antigenschnelltest (maximal 48 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorweisen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

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Die Tourismusbranche der Algarve hatte bereits erleichtert auf die Streichung von der Liste der Hochrisikogebiete reagiert. «Wir sind sehr erfreut, dass die letzten Reisebeschränkungen für Gäste aus Deutschland nun gefallen sind. Die Algarve sieht nun einer starken Herbst- und Wintersaison entgegen, die vor allem bei Deutschen immer beliebter wird», sagte der Präsident der Tourismusverbandes der Algarve, João Fernandes, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, verbrachten mehr als 1,5 Millionen Deutsche ihren Urlaub in Portugal.

Einige Karibikinseln nun Hochrisikogebiete: Diese Regeln gelten für Reisende

Die Karibikinseln Barbados, Antigua und Barbuda gelten hingegen ab Sonntag als Hochrisikogebiete. Somit müssen Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, nach der Rückkehr in Deutschland auch bei einem negativen Corona-Test für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Kinder müssen ebenfalls in Quarantäne – unter Zwölfjährige müssen sich aber nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

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Zudem müssen alle, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen. Dort müssen Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene auch ihren Test-, Impf- oder Genesenen­nachweis hochladen.

Weitere Änderungen der RKI-Liste im Überblick

Neu auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Antigua und Barbuda
  • Armenien
  • Barbados
  • Belize
  • Guyana
  • Die Republik Moldau
  • Die Bolivarische Republik Venezuela

Nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete:

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  • Bangladesch
  • Botsuana
  • Brasilien
  • Eswatini
  • Indien
  • Irland – die Region West
  • Lesotho
  • Malawi
  • Nepal
  • Portugal – die Region Algarve
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Südafrika
  • Zypern

Die Änderungen der Risikogebietsliste wurde wirksam am Sonntag, 19. September, um 0 Uhr.

Reisen mit Quarantänepflicht: Diese Länder gelten als Hochrisikogebiete

Insgesamt stehen derzeit rund 70 Länder auf der Risikogebietsliste des RKI. Das sind alle Hochrisikogebiete, die seit Sonntag, 19. September, als solche gelten:

  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Antigua und Barbuda
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Barbados
  • Belize
  • Bosnien und Herzegowina
  • Costa Rica
  • Dominica
  • Fidschi
  • Frankreich – die folgenden Regionen und französischen Überseegebiete gelten als Hochrisikogebiete: Provence-Alpes-Côte d‘Azur, Guadeloupe, Martinique, St. Barthélemy, St. Martin, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien
  • Georgien
  • Grenada
  • Guyana
  • Guatemala
  • Haiti
  • Honduras
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Irland - die folgende Region gilt als Hochrisikogebiet: Border
  • Israel inklusive der Palästinensischen Gebiete
  • Jamaika
  • Japan
  • Kasachstan
  • Kenia
  • Kolumbien
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kuba
  • Libyen
  • Malaysia
  • Marokko
  • Mexiko
  • Moldau, Republik
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Myanmar
  • Nicaragua
  • Niederlande – die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete: Aruba, Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius, Sint Maarten, Saba
  • Nordmazedonien
  • Norwegen - die folgende Provinz gilt als Hochrisikogebiet: Oslo Viken
  • Papua-Neuguinea
  • Philippinen
  • Russische Föderation
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • Senegal
  • Serbien
  • Seychellen
  • Sri Lanka
  • Sudan
  • Suriname
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Thailand
  • Trinidad und Tobago
  • Türkei
  • Tunesien
  • Turkmenistan
  • Usbekistan
  • Venezuela, Bolivarische Republik
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inklusive der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete

RND/bv/dpa

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