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Neues Infektionsschutzgesetz

Neue Corona-Regeln: Was für den Urlaub ab Oktober gilt

Reisende sind am Flughafen Hamburg unterwegs.

Reisende sind am Flughafen Hamburg unterwegs.

Mit dem nahenden Herbst steht die Bekämpfung der Corona-Pandemie in der Politik wieder weit oben auf der Agenda. Der Bundestag hat ein Gesetzespaket der Ampelkoalition beschlossen, das vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 weitergehende Regeln zu Masken und Tests vorsieht. Der Bundesrat hat den Änderungen am Covid-19-Schutzgesetz heute zugestimmt.

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Die neuen Regelungen betreffen auch Urlauberinnen und Urlauber.

Wo Reisende im Herbst Maske tragen müssen

In den Fernzügen soll laut dem neuen Gesetz ab Oktober das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben sein. Nur für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren und das Zugpersonal soll eine Ausnahme gelten: Diese sollen statt einer FFP2-Maske eine medizinische Maske tragen dürfen. In Flugzeugen wird die Maskenpflicht hingegen ab dem 1. Oktober gänzlich enden.

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Länder können über einige Maßnahmen selbst entscheiden

Andere Maßnahmen bleiben den Bundesländern überlassen: So sollen die Länder ab 1. Oktober in einer ersten Stufe in Geschäften wieder eine Maskenpflicht verhängen können. Auch Regeln wie etwa eine Pflicht zum Tragen einer Maske in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs und in weiteren öffentlich zugänglichen Innenräumen sollen dann je nach Infektionslage angeordnet werden können.

Ausnahmen dürfen dabei für Getestete gemacht werden: Können Besucherinnen und Besucher beim Besuch von Freizeit-, Kultur- oder Sportveranstaltungen und in der Gastronomie einen negativen Test vorzeigen, muss laut dem neuen Gesetz keine Maske getragen werden.

In einer zweiten Stufe, bei einer regional kritischeren Corona-Lage, sind auch Maskenpflichten bei Veranstaltungen draußen möglich, wenn dort Abstände von 1,50 Metern nicht eingehalten werden können. Außerdem sollen Besucherobergrenzen für Innenveranstaltungen möglich sein. Diese Maßnahmen soll aber nicht einfach die Landesregierung festlegen können, nötig sein soll ein Landtagsbeschluss.

Einreiseregeln nach Deutschland

Aktuell ist die Einreise nach Deutschland unkompliziert. Zumindest bis zum 30. September gelten noch die gelockerten Einreiseregeln, laut denen Urlauberinnen und Urlauber nicht nachweisen müssen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

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Bundestag stimmt über Infektionsschutzgesetz ab

Wegfall der Maskenpflicht für Flugreisende und kein verpflichtender Arztbesuch für Kinder mehr – im Herbst kommen neue Corona-Maßnahmen auf Deutschland zu.

Eine Ausnahme gilt allerdings für Personen, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen wollen. Diese müssen vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen, eine negatives PCR-Ergebnis vorweisen und sich nach der Einreise 14 Tage in Quarantäne begeben. Aktuell gilt kein Gebiet als Virusvariantengebiet. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in den kommenden Monaten erneut Virusvariantengebiete ausgewiesen werden müssen.

Ob die Einreiseregeln ab dem 1. Oktober wieder verschärft werden sollen, geht aus dem neuen Gesetzespaket nicht hervor.

RND/jaf/gei

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