• Startseite
  • Reise
  • Neue Billigairline in Norwegen: Start 2021, trotz Corona-Krise

Trotz Corona-Krise: Neue Billigairline will 2021 in Norwegen starten

  • Eine neue Fluggesellschaft in Norwegen will die Corona-Krise nutzen, um sich auf dem Markt zu etablieren.
  • Fünf Maschinen sollen Ziele innerhalb des Landes anfliegen.
  • Die Chefs sprechen von konkurrenzfähigen Preisen, schlanken Strukturen und bis zu 400 Mitarbeitern.
Anzeige
Anzeige

Oslo. Die Luftfahrtbranche kämpft gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie – vor allem als im Frühjahr und Sommer 2020 viele Flugzeuge still stehen mussten. Diesen Umstand will Erik G. Braathen, einst Vorstand vom Vorgänger der heutigen Airline SAS sowie bei der Fluggesellschaft Norwegian, nun nutzen und eine neue Fluglinie an den Start bringen. Braathen wirbt in einer Mitteilung mit „konkurrenzfähigen Preisen und schlanken Strukturen“.

Der Plan sieht vor, noch im ersten Halbjahr 2021 mit fünf Flugzeugen an den Start zu gehen und Kurz- und Mittelstrecken zu bedienen, „die nicht gut mit dem Auto, dem Bus oder dem Zug erreichbar seien“. Die Flugzeuge sollten ältere Boeing 737-800 oder Airbus 320 sein und billig geleast werden – das ginge aufgrund der Corona-Krise derzeit besonders gut, so Braathen.

Die neue Airline will Wizzair Konkurrenz machen

Wie die neue Airline heißen soll und welche Ziele angesteuert werden sollen, ist derzeit noch nicht bekannt. In der Mitteilung heißt es, dass 25 Mitarbeiter damit beschäftigt seien, ein Modell zu erarbeiten. Bis 2022 will die Fluglinie dann 400 Mitarbeiter beschäftigen. Diese sollen laut Pressemitteilung nach norwegischem Tarif bezahlt werden. Die Gründung der neuen Fluglinie soll auch der ungarischen Wizzair Konkurrenz machen, die nun zu günstigsten Preisen Verbindungen innerhalb Norwegens anbietet und für ihren Umgang mit Mitarbeitern immer wieder in der Kritik steht.

Anzeige

Die neue Airline indes will nicht immer weiter wachsen und immer mehr Menschen dazu bringen, immer mehr zu fliegen. „Wir werden nur Strecken mit großer Nachfrage unter norwegischen Reisenden anbieten und wollen eine verantwortungsvolle Alternative sein, wo Zug, Bus und Auto keine ist“, wird Finanzchef Thomas Ramdahl in der Meldung zitiert.

RND/msk

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen