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Neue Airline fliegt zwischen Ruhrgebiet und Ostfriesischen Inseln

  • Statt mit Auto und Schiff kommen Touristen aus dem Ruhrgebiet künftig auch per Flugzeug auf die Ostfriesischen Inseln.
  • Trotz der Corona-Pandemie ist die neue Flugverbindung nach Norderney und Juist an den Start gegangen.
  • Geflogen wird die Verbindung von einer Cessna, hinter der Idee steckt ein Tuifly-Pilot.
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Norderney . Zum Auftakt brachte die Fluggesellschaft „Meerexpress“ am Freitagvormittag in einer voll besetzten Cessna neun Reisende von dem Flugplatz Schwarze Heide nahe Dinslaken (Kreis Wesel) auf die Nordseeinseln. Die Maschine erreichte Norderney nach gut einer Dreiviertelstunde Flugzeit – nach einem kurzen Stopp ging es dann weiter auf die Nachbarinsel Juist, wie Geschäftsführer Simon Huthwelker sagte.

Im Sommer sind zwei Flüge pro Tag geplant

Der Flugplan sieht den Sommer über an den meisten Wochentagen je zwei Hin- und Rückflüge vor. Zudem sind an einigen Tagen auch Sonderflüge geplant - etwa vom Ruhrpott auf die Insel Borkum. Da Übernachtungen zu touristischen Zwecken wegen der Corona-Pandemie derzeit untersagt sind, befördert die Fluglinie aktuell nur Zweitwohnungsbesitzer, Tagesausflügler und Geschäftsreisende. An Bord gilt eine Maskenpflicht. Vor dem Start können sich Reisende noch freiwillig auf Corona-Infektionen testen lassen.

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Die Flugverbindung soll zwischen Frühjahr und Herbst eine Alternative für die An- und Abreise zu den Inseln über die Autobahn 31, dem sogenannten Friesenspieß, bieten. Bislang gibt es Direktverbindungen zu einigen Inseln von küstennahen Orten in Ostfriesland: Flieger starten etwa von Emden, Norddeich (Kreis Aurich) und Harle (Kreis Wittmund) aus.

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Tuifly-Pilot hat Idee für Airline

Hinter „Meerexpress“ steckt Tuifly-Pilot Pilot Simon Huthwelker, wie das Branchenportal „aerotelegraph“ berichtet. Er habe genug davon gehabt, den Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln mit einer stundenlangen Fahrt mit dem Auto und der Fähre zu verbringen. Er wollte mit einer eigenen kleinen Airline eine Alternative bieten – für Menschen, denen es genauso geht. Seit September nahm „Meerexpress“ nun Buchungen an. Besonders beliebt sei der Copiloten-Platz – der kostet ein wenig mehr als die anderen Sitze. Huthwelker will selbst weiter für Tuifly fliegen – aber gelegentlich auch auf dem Pilotensitz der Cessna sitzen.

RND/gei/dpa

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