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Zwei neue Nachtzüge verbinden Deutschland mit Zielen in Europa

Von Wien über München nach Paris? Das geht jetzt innerhalb von einer Nacht – die Tickets für die Verbindung sind nun zu haben.

Im Schlaf von Wien via München nach Paris oder von Zürich über Köln nach Amsterdam? Das geht ab Mitte Dezember – auf zwei neuen Nachtzugverbindungen. Die beiden neuen Nachtzüge verbinden dann 15 deutsche Städte mit dem europäischen Nachtzugnetz.

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Die erste Nachtzugverbindung startet in in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2021 mit der Reise von Zürich nach Amsterdam. Dabei hält der Zug in: Basel, Freiburg, Offenburg, Baden-Baden, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt Flughafen und Hbf, Mainz, Koblenz Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und schließlich in Amsterdam.

Kurz darauf geht am 13. Dezember auch die Verbindung Wien–München–Paris an den Start, mit Stopps unter anderem in Linz, Salzburg, Rosenheim, München (Ost) und letztendlich in Paris.

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Nachtzug Wien–München–Paris: So viel kostet ein Ticket

Dreimal wöchentlich wird die Nachtzugverbindung Wien–München–Paris von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), der französischen SNCF und der Deutschen Bahn in Kooperation bedient. Jeweils am Montag, Donnerstag und Samstag geht es um 19.40 Uhr vom Wiener Hauptbahnhof aus nach Paris Gare de l‘Est, sodass mit einer Ankunft am nächsten Morgen um 9.42 Uhr zu rechnen ist. Jeweils am Dienstag, Freitag und Sonntag verkehrt der Nightjet in umgekehrter Richtung. Einen Sitzplatz für die Verbindung gibt es in der zweiten Klasse ab 29,90 Euro (erste Klasse: 59,90 Euro). Wer allerdings ein Bett in einer Dreierkabine bevorzugt, muss mindestens 89,90 Euro (erste Klasse: 124,90 Euro) bezahlen.

Infos und Fahrkarten gibt es ab dem 13. Oktober unter anderem auf der Webseite der Deutschen Bahn. Auf nightjet.com und oui.sncf sind die Tickets bereits jetzt zu haben.

Die Strecken Wien–München–Paris und Zürich–Köln–Amsterdam werden ab Dezember von Nightjets bedient.

Die Strecken Wien–München–Paris und Zürich–Köln–Amsterdam werden ab Dezember von Nightjets bedient.

Bis Dezember 2024 sollen noch weitere Nachtzugverbindungen starten

Das Nightjet-Angebot ist Teil des sogenannte Trans-Europ-Express 2.0, der das Reisen innerhalb Europas umweltfreundlicher machen soll. Denn bei einer Fahrt über Nacht sparen Reisende nicht nur Reisezeit und mögliche Übernachtungskosten, sondern sind auch klimafreundlich unterwegs, heißt es in einer Mitteilung der DB.

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In den kommenden Monaten und Jahren sollen noch weitere Nachtzugverbindungen in Europa an den Start gehen. Eine entsprechende Absichtserklärung hatten die Konzernchefs mehrerer europäischer Bahnunternehmen bereits im vergangenen Jahr unterzeichnet. So ist bis Dezember 2023 der Einsatz von Nachtzügen auf der Strecke Wien/Berlin–Brüssel/Paris geplant, im Dezember 2024 soll die Nachtzugverbindung Zürich–Barcelona starten.

Trans-Europ-Express-Züge gab es bereits in den Fünfziger- bis Achtzigerjahren. Allerdings fahren seither fast nur noch Eurocity-Züge grenzüberschreitend zwischen Städten in Europa. Da die Deutsche Bahn das eigene Nachtzugangebot im Jahr 2016 eingestellt und an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) übergeben hat, sind die neuen Nachtzugverbindungen nur mit europäischen Partnerbahnen möglich.

RND/bv/dpa

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