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Mallorcas Tourismus-Dezernent: Keine zweite Corona-Welle nach Partys

  • Die Partys von Touristen auf Mallorca führten laut einem Experten nicht zu einer Covid-19-Welle.
  • Dennoch stehen sowohl die Urlauber als auch Corona-Regeln weiterhin im Fokus.
  • Die derzeitigen Fallzahlen zeigen, dass die strengen Maßnahmen funktionieren.
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Berlin. Auf Mallorca gibt es offiziellen Angaben zufolge derzeit 128 aktive Corona-Fälle unter den rund eine Million Einwohnern. Die exzessiven Feiern von Touristen ohne Schutzmaßnahmen am vorigen Wochenende hätten nicht zu einem Corona-Ausbruch geführt, sagte Andreu Serra, Dezernatsleiter für Tourismus des Inselrates von Mallorca, am Mittwoch in Berlin. Dort ist die Urlaubsinsel beim Tennis-Einladungsturnier im Steffi-Graf-Stadion Werbepartner.

Mallorca: Mehrheit der Touristen hält sich an Corona-Regeln

Serra sagte weiter, bei den Vorfällen in der Nacht zum Samstag habe es sich um isolierte Einzelfälle in zwei Straßen gehandelt. Die große Mehrheit der Touristen halte sich sehr gut an die Einschränkungen.

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Mallorca hatte wegen der illegalen Partys unter anderem die Maskenpflicht verschärft. Hunderte von Menschen hatten in der Playa de Palma sowie in Magaluf westlich der Inselhauptstadt ohne Schutzmasken und Sicherheitsabstand getrunken, getanzt und gefeiert. Dabei soll es sich Medienberichten zufolge vor allem um Touristen aus Deutschland und Großbritannien gehandelt haben.

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Schluss mit Feiern auf Mallorca - Spanische Regierung schließt Party-Meilen
1:21 min
Auch deutsche Touristen hatten auf der spanischen Ferieninsel die Corona-Regeln missachtet. Nun hat die Regierung die Partylokale geschlossen.  © Reuters

Wegen Verstößen: Urlauber stehen 2020 weiterhin im Fokus

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Es werde daran gearbeitet, strikt gegen einzelne Verstöße vorzugehen, versicherte Serra. Die derzeitigen Fallzahlen zeigten, dass die strengen Maßnahmen funktionierten. Die Verluste für Mallorca durch die Coronavirus-Pandemie seien schwer zu beziffern. Es sei wichtig, dass die jetzt begonnene Saison bis weit in den Herbst andauern könne. Zwischen 30 und 50 Prozent der verfügbaren Hotels seien mittlerweile geöffnet.

RND/dpa

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