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Einbrüche und Drogenhandel auf der Urlaubsinsel: Griechische Polizei will Urlauberinnen und Urlauber auf Mykonos besser schützen

  • Die griechische Polizei verstärkt ihre Präsenz auf Mykonos und anderen Ferieninseln.
  • Mithilfe von Drohnen, Kameras und Motorradstreifen soll die Partyinseln sicherer werden.
  • Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidis will so Urlauber vor Diebstählen schützen und den Drogenhandel bekämpfen.
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Die ersten Urlauberjets sind bereits gelandet auf dem Flughafen der griechischen Kykladeninsel Mykonos. Nicht nur die Touristinnen und Touristen müssen bei der Ankunft eine abgeschlossene Impfung oder ersatzweise einen negativen PCR-Test nachweisen. Bis Ende Juni sollen auch alle 10.000 ständigen Bewohnerinnen und Bewohner von Mykonos und 19 weiteren Ferieninseln wie Rhodos, Kos, Korfu und Santorin gegen Covid-19 geimpft sein. Alle Beschäftigten in der Hotellerie und Gastronomie sowie im Einzelhandel werden regelmäßig getestet. Das verspricht relativ sorglose Ferien für die ausländischen Reisenden.

100 zusätzliche Polizisten auf Mykonos

Michalis Chrysochoidis, der griechische Minister für Bürgerschutz, will die Touristinnen und Touristen aber nicht nur vor dem Coronavirus, sondern auch vor anderen Gefahren schützen. Er lässt jetzt über 100 zusätzliche Polizisten auf Mykonos stationieren. Drohnen, 40 stationäre Überwachungskameras und Motorradstreifen sollen für mehr Sicherheit sorgen.

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Denn Griechenlands berühmteste Partyinsel zieht nicht nur jährlich rund zwei Millionen Reisende an, sondern auch Drogendealerinnen und -dealer, Diebe und Diebinnen und andere Unterweltfiguren. In der Vergangenheit gab es auf Mykonos immer wieder Einbrüche in die meist schlecht gesicherten Ferienvillen und Hotelzimmer. Die Täterinnen und Täter haben es auf Schmuck und teure Uhren sowie Bargeld abgesehen. Polizeiexperten schätzen, dass auf Mykonos während der Sommermonate mindestens zehn organisierte Verbrecherbanden operieren. 2019 wurden auf der Insel fast 300 Einbrüche und mehrere schwere Raubüberfälle gemeldet. Geschäftsleute berichten auch von Schutzgelderpressungen.

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Auch auf anderen Inseln wird die Polizei verstärkt

„Null Toleranz“ lautet jetzt die Devise der Polizei. Die ersten 50 zusätzlichen Beamtinnen und Beamten sind bereits auf der Insel eingetroffen, weitere folgen in den nächsten Wochen. Verstärkt wird die Mannschaft von erfahrenen Kriminalisten, Geheimdienstleuten und Spezialisten der Anti-Terroreinheit. Neuer Polizeidirektor von Mykonos wird ein Beamter, der in den vergangenen Jahren als Kripochef im Athener Stadtteil Maroussi bereits eine Reihe spektakulärer Fälle gelöst hat. Mykonos soll nur der Anfang sein. Auch auf Santorin, Paros, Rhodos und weiteren Ferieninseln wird jetzt die Polizei mit zusätzlichen Beamten und Beamtinnen und moderner Ausrüstung verstärkt.

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