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Mutiertes Coronavirus: Quarantäne und Massentests in zwei Hotels

  • Im beliebten Schweizer Ferienort St. Moritz wurde eine gehäufte Ausbreitung des mutierten Coronavirus festgestellt.
  • Das hat Konsequenzen auch für Touristen, die vor Ort sind.
  • Das Gesundheitsamt Graubünden stellt zwei Hotelbetriebe unter Quarantäne und ordnet Massentests an.
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In St. Moritz ist eine gehäufte Ausbreitung des mutierten Coronavirus festgestellt worden. In zwei Hotels sind aktuell rund ein Dutzend Fälle bekannt, teilt das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden mit. In der Folge wurden die Gäste sowie das Personal in beiden Unterkünften unter Quarantäne gestellt. Außerdem ordnete die Behörde Massentests an, teilt die Staatskanzlei mit.

Darüber hinaus werden in dem beliebten Wintersportort die Schulen sowie die Skischulen bis auf Weiteres geschlossen. Auf dem gesamten Gemeindegebiet besteht neu eine Maskenpflicht. In der Gemeinde wird am Dienstag, 19. Januar, ein Flächentest für die Bevölkerung durchgeführt. Dieser wird analog dem Pilotprojekt von Mitte Dezember umgesetzt, so die Staatskanzlei. Daran teilnehmen können nicht nur die Einwohner, sondern auch die Gäste in St. Moritz. Bei der in dem Wintersportort festgestellten Corona-Mutation handle sich um die zuerst in Südafrika entdeckte Variante, teilt der Spiegel unter Berufung auf den Kanton mit.

Deutsche Urlauber müssen in der Schweiz nicht in Quarantäne

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Die Schweiz hat im Zuge der Corona-Pandemie neue Einreisebeschränkungen erlassen – analog zu anderen Ländern müssen Menschen, die aus Gebieten mit erhöhtem Corona-Risiko kommen, für zehn Tage in Quarantäne. Dazu gehören beispielsweise Großbritannien und Südafrika, die Liste ist jedoch nicht so lang wie die anderer Länder. Deutsche Touristen können grundsätzlich uneingeschränkt einreisen, lediglich Menschen aus Sachsen müssen in Quarantäne.

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Skigebiete trotz Lockdown größtenteils geöffnet

Die Schweiz befindet sich seit diesem Montag in einem härteren Teil-Lockdown: Es gilt eine Homeofficepflicht, Restaurants, Freizeiteinrichtungen und nicht essenziell notwendige Geschäfte müssen bis mindestens Ende Februar geschlossen bleiben. Schulen bleiben aber größtenteils geöffnet.

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Ob die Skigebiete öffnen dürfen, können die Kantone selbst entscheiden. Jedoch scheint die aktuelle Situation auch der Politik Sorgen zu machen, so denkt beispielsweise Bundesrätin Viola Amherd (58) über ein bundesweites Skiverbot nach: „Je nach Entwicklung könnte eine Schließung nötig werden“, sagt die Sportministerin der „Schweiz am Wochenende“. Das Virus gebe den Takt vor, nicht die Politik, so die Politikerin laut dem „Tagesanzeiger“.

RND/gei

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