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Nur wenige positive Corona-Tests bei Urlaubern an der Schlei

  • Urlaub in der Region Ostseefjord Schlei ist seit gut einer Woche wieder möglich – im Rahmen eines Tourismusmodellprojektes.
  • Im Vorfeld gab es auch Sorgen, ob die Touristen die Infektionszahlen nach oben treiben könnten.
  • Bislang ist das unbegründet, nur wenige Tests sind positiv.
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Schleswig. Urlauber haben die Corona-Zahlen in der Tourismusmodellregion Ostseefjord Schlei nach ersten Angaben bisher nicht in die Höhe getrieben. Von 9532 vorrangig für Urlauber vorgesehenen Schnelltests binnen sechs Tagen fielen zehn positiv aus, wie die Ostseefjord Schlei GmbH am Dienstag mitteilte. Davon seien jeweils fünf auf Touristen und Einheimische entfallen. Rund 80 Prozent der 9532 Tests ließen Urlauber machen.

Positivquote der Urlauber: rund 0,1 Prozent

Die Positivquote für die von Mittwoch bis Montag vorgenommenen Tests betrug demnach rund 0,1 Prozent. Als Vergleichswert nannten die Gesundheitsämter der Kreise Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde eine Positivquote von 0,3 Prozent bei ihren Schnelltests.

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In der Schleiregion und in Eckernförde dürfen Urlauber seit Montag vergangener Woche unter strikten Vorgaben – dazu gehören Tests in zeitlich dichtem Abstand – und mit deutlichen Einschränkungen Ferien machen. Eine zweite Modellregion in Schleswig-Holstein soll am Samstag in Nordfriesland eingerichtet werden. Die Projekte sollen belegen, dass auch unter Corona-Bedingungen ein sicherer Urlaub möglich sein kann. Weitere Modellvorhaben sind an der Lübecker Bucht und in Büsum (Kreis Dithmarschen) vorgesehen.

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Auslastung der Ferienhäuser so hoch wie im Sommer

„Die Nachfrage bei uns in der Schleiregion ist sehr groß“, sagte Geschäftsführer Max Triphaus der Deutschen Presse-Agentur. Das gelte besonders für Campingplätze sowie für Ferienhäuser und -wohnungen. Hier seien die nächsten drei Wochen nahezu ausgebucht. Die Auslastung sei praktisch so wie in der Hochsaison und doppelt so hoch wie in einem normalen Frühjahr.

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