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Reisen zu Corona-Zeiten

Maskenpflicht im Flugzeug: Was planen die Airlines in Europa?

Eine Passagierin mit Mund-Nasen-Schutz sucht nach ihrem Sitzplatz in einem Flugzeug.

In Deutschland gilt trotz Lockerungen im neuen Infektionsschutzgesetz die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr. Doch wie sieht es bei Flügen aus, die von Deutschland aus in ein Land ohne Maskenpflicht starten?

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Auch der Flugverkehr zählt zum öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) und fällt somit unter die Maskenpflicht. „Im neuen Infektionsschutzgesetz bleibt die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsträgern und damit auch im Luftverkehr bestehen“, erklärt eine Sprecherin von Eurowings auf RND-Nachfrage. „An Bord unserer Flüge müssen damit auch weiterhin medizinische oder FFP2-Masken getragen werden.“ So bestätigen es auch die Airlines Lufthansa und Tuifly.

Wie lange die Regel noch gilt, ist unklar: „Solange es keine neuen Vorgaben durch die Behörden gibt, werden die geltenden Regeln an Bord weiter umgesetzt“, so Tuifly. Nur wer an Bord essen oder trinken wolle, dürfe die Maske kurzzeitig abnehmen. Auch an vielen Airports in Deutschland gilt nach wie vor die Maskenpflicht. Im Zuge des „Freedom Days“ schafft der Frankfurter Flughafen als erster deutscher Airport in den Terminals die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ab.

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Bei Tuifly gilt die Maskenpflicht weiterhin.

Bei Tuifly gilt die Maskenpflicht weiterhin.

Etliche Länder in Europa verzichten auf Maskenpflicht

Etliche Länder in Europa haben hingegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln bereits gestrichen. Dabei handelt es sich neben Großbritannien derzeit unter anderem um die Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Finnland, Ungarn und die Schweiz.

In der Schweiz sind mit dem 1. April die letzten landesweiten Covid-Maßnahmen aufgehoben worden, darunter die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Als Reaktion darauf schafft auch Swiss International Air Lines die generelle Maskenpflicht an Bord ab – sowohl für Passagiere als auch für Flugbegleiter und -begleiterinnen. Nur, wenn das Zielland eine Maskenpflicht vorschreibt, bleibt Pflicht zum Tragen von Masken in den Flugzeugen bestehen. Laut eigenen angaben will Swiss Reisende vor Abflug über die geltenden Regeln informieren.

Auch die British Airways in Großbritannien hatte Mitte März auf das neue Infektionsschutzgesetz in Großbritannien reagiert: Seit dem 16. März sei das Tragen einer Maske auf Flügen innerhalb Großbritanniens optional, gab die Airline bekannt. Das gelte auch für die Flieger, die von dort aus in ein Zielland ohne Maskenpflicht aufbrechen. Als erste britische Airline hatte Jet2 reagiert und bereits am 1. März die Maskenpflicht an Bord aufgehoben.

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Bereits im Oktober 2021 haben skandinavische Fluggesellschaften, darunter auch SAS, beschlossen, dass Fluggäste auf Flügen innerhalb Skandinaviens keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen müssen. Auf Flügen ins Ausland blieb aber die Pflicht.

Neben Deutschland halten auch beliebte Urlaubsländer wie Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Kroatien und Österreich an der Maskenregel in öffentlichen Verkehrsmitteln fest.

Studien zeigen Wirksamkeit von Maskenpflicht im Flugzeug

Dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an Bord hilft, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, zeigen diverse Studien. Laut einer Untersuchung der University of Greenwich, die im „Journal of Travel Medicine“ veröffentlicht wurde, reduziert das Tragen einer Maske das Ansteckungsrisiko um bis zu 73 Prozent – solange die Mund-Nasen-Bedeckung dauerhaft getragen wird. Wird sie während des Essens im Flugzeug abgenommen, steigt das Ansteckungsrisiko um 59 Prozent.

RND/vh

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