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Gast will keinen Mundschutz anziehen – und wird aus Hotel getragen

  • Die Maskenpflicht gilt in Deutschland auch im Hotel.
  • Doch ein Tourist in Bayern hat sich geweigert, die Mund- und Nasen-Bedeckung beim Frühstücksbuffet aufzusetzen.
  • Er musste die Unterkunft schließlich auf ungewöhnlichem Weg verlassen.
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Günzburg. Weil ein renitenter Hotelgast in der bayerischen Stadt Günzburg partout keinen Mund-Nasen-Schutz tragen wollte, hat ihn die Polizei aus dem Gebäude getragen. Zunächst hatte ihn das Personal am Samstag auf die Maskenpflicht am Frühstücksbuffet wegen der geltenden Corona-Hygiene-Regeln angesprochen.

Da der 68-Jährige aggressiv reagiert habe, sei ihm ein Hausverbot ausgesprochen worden. Doch der Mann habe nicht gehen wollen, weshalb die Beamten anrückten. Allerdings widersetzte sich der Gast auch gegen die Aufforderungen der Polizei. Auf die Ankündigung, man würde ihn notfalls zwingen zu gehen, sagte er sinngemäß, darauf habe er gewartet, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der Mann ließ sich fallen und drückte seine Arme an den Körper. Die Beamten trugen den Unruhestifter schließlich aus dem Hotel. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft, weil er keinen festen Wohnsitz hat.

RND/dpa

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