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Ryanair zahlt Strafe wegen Abzocke an Mallorca-Reisende

Ryanair akzeptiert Bußgeld wegen Abzocke von Passagierin auf Mallorca.

Genau 178,70 Euro hatte Billigflieger Ryanair von einer Passagierin zusätzlich verlangt, weil diese ihre Bordkarte für einen Mallorca-Flug nicht ausdrucken konnte. Die Balearenregierung griff den Fall auf und leitete ein Verfahren ein. Zur Debatte stand ein Bußgeld von 24.000 Euro, das die Airline nun zum Großteil freiwillig zahlte.

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Bereits im August 2020 beschwerte sich die Mallorca-Passagierin beim balearischen Verbraucherschutz, da sie den Aufpreis fürs Ausdrucken der Bordkarte als „nicht verhältnismäßig“ empfand, berichtet die „Mallorca-Zeitung“. Ihren Angaben nach verhinderte ein Fehler auf der Internetseite von Ryanair, dass sie dem selbst nachkommen konnte. Da eine Einigung zwischen der Airline und der Reisenden nicht erreicht werden konnte, leitete der Generaldirektor für Verbraucherschutz auf den Balearen ein Verfahren ein.

Einen reduzierten Betrag von 19.200 Euro zahlte Ryanair laut der Mallorca-Zeitung bereits im Dezember freiwillig an die balearische Landesregierung, um einer Verurteilung zu entgehen. Denn bereits vor einem Jahr hatte die Fluggesellschaft einen ähnlichen Streitfall vor Gericht verloren.

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Weiteres Bußgeld gegen Ryanair wegen Gebühren für kostenloses Handgepäck

Doch es stehen noch weitere Bußgelder aus einem anderen Verfahren aus: So hatte das Verbraucherministerium Ryanair erst vergangene Woche zu einer Zahlung von ebenfalls 24.000 Euro aufgefordert. In dem Verfahren warf der Verbraucherverband Facua der Airline vor, für das Handgepäck an Bord Gebühren erhoben zu haben. Dabei hätten mehrere Gerichtsurteile bereits bestätigt, dass kleine Rucksäcke nicht als kostenpflichtige Gepäckstücke gelten dürfen.

RND/bv

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