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Mallorca: Viel Polizei am Ballermann nach Zwangsschließung von Lokalen

  • Nach mehreren illegalen Partys auf Mallorca folgten Konsequenzen.
  • Die Bars entlang der größten Partymeilen Mallorcas müssen wieder schließen.
  • Die Polizei kontrolliert verstärkt in der Bier- und der Schinkenstraße.
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Palma. Nach der Zwangsschließung von Lokalen am Ballermann in Folge von Partys ohne Maske und Sicherheitsabstand wacht die Polizei der spanischen Urlaubsinsel nun über die Einhaltung. Am Donnerstagmittag herrschte im betroffenen Herzstück der vor allem bei deutschen Touristen beliebten Feiermeile an der sogenannten Bier- und Schinkenstraße gähnende Leere.

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Schluss mit Feiern auf Mallorca - Spanische Regierung schließt Party-Meilen
1:21 min
Auch deutsche Touristen hatten auf der spanischen Ferieninsel die Corona-Regeln missachtet. Nun hat die Regierung die Partylokale geschlossen.  © Reuters

Viel Polizei, aber nur wenige Touristen am Ballermann

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Neben Polizisten waren dort nur wenige Menschen zu sehen. Alle Lokale, die normalerweise oft schon mittags voll sind, waren zu. Das galt auch für die vom Dekret der Regionalregierung ebenfalls betroffene Party-Straße Punta Ballena in der Briten-Hochburg Magaluf westlich der Insel-Hauptstadt Palma.

Die Anordnung war am Mittwoch in Kraft getreten und gilt zunächst für zwei Monate. Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela erklärte, sowohl eine Verkürzung als auch eine Verlängerung der Zwangsschließungen seien je nach Verhalten der Menschen nicht auszuschließen. Seine Aussagen über die Partytouristen waren am Donnerstag auf den Titelseiten vieler Regionalblätter zu sehen: „Wir wollen diese Touristen nicht. Sie sollen nicht kommen.“

Das Verhalten einiger weniger Urlauber und Lokalbesitzer dürfe nicht die riesigen Anstrengungen der Menschen auf den Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, so der Minister.

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Er bezog sich auf Fotos und Videoaufnahmen, die gezeigt hatten, wie Hunderte – mutmaßlich Touristen aus Deutschland und Großbritannien – am Wochenende an der Playa de Palma sowie in Magaluf getrunken, getanzt und gefeiert hatten. Sie waren unterwegs, ohne Schutzmaske zu tragen und ohne den in ganz Spanien vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von mindestens anderthalb Metern einzuhalten.

RND/dpa

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