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Aktuelle Corona-Regeln auf Mallorca: Was gilt für den Urlaub?

Touristinnen und Touristen halten sich am Strand von Arenal in Palma de Mallorca auf. Die Maskenpflicht wurde in Spanien erheblich gelockert. Mund-Nasen-Schutz muss im Freien nicht mehr immer und überall getragen werden.

Touristinnen und Touristen halten sich am Strand von Arenal in Palma de Mallorca auf. Die Maskenpflicht wurde in Spanien erheblich gelockert. Mund-Nasen-Schutz muss im Freien nicht mehr immer und überall getragen werden.

Viele Tausend europäische Reisende wollen auch im Herbst ihren Urlaub auf Mallorca verbringen – viele Hotels haben die Saison verlängert und noch geöffnet. Die Corona-Regeln werden dort weiter gelockert, obwohl die Infektionszahlen steigen. Ein Überblick zur Lage auf der Balearen-Insel.

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Regeln für die Einreise nach Mallorca

Für eine Reise nach Mallorca muss die 3G-Regel beachtet werden: Urlauberinnen und Urlauber aus Deutschland müssen den Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen. Außerdem müssen Reisende, die auf dem Luft- oder dem Seeweg einreisen, online ein Gesundheitsformular ausfüllen. Der dabei erzeugte QR-Code muss bei der Ankunft vorgelegt werden.

Nach der Landung am Flughafen werden die Reisenden je nach Impfstatus in zwei Schlangen eingeteilt: Hinweistafeln weisen darauf hin, dass es jeweils eine Warteschlange für Geimpfte („con vacuna“/„amb vacuna“) und eine für Ungeimpfte („sin vacuna“/„sense vancuna“) gibt. Die Tafel, die Ungeimpften den Weg weist, ist rot, die andere Tafel für Geimpfte ist blau, berichtet das „Mallorca Magazin“. Das balearische Gesundheitsministerium sagte, so solle der Einreiseprozess beschleunigt werden.

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Für Gruppenreisen mit mehr als 20 Personen gelten auf den Balearen zudem verschärfte Regeln: Die Teilnehmenden müssen beim Einchecken in die Unterkunft einen negativen PCR-Test oder einen Impfnachweis vorlegen. Dies ist vor allem bei Klassenfahrten, Vereinsfahrten oder Abiturfeiern relevant.

Aktuelle Regeln auf Mallorca

Auf den Balearen ist, wie in ganz Spanien, die generelle Maskenpflicht im Freien aufgehoben worden. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss nur noch dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht gewährleistet werden kann. Auch am Strand ist ein Abstand von 1,5 Metern zu Personen, die nicht zum selben Haushalt gehören, verpflichtend. Strandliegen oder Hängematten müssen nach dem Gebrauch desinfiziert werden. Das Rauchverbot im Freien besteht weiterhin, wenn kein Abstand von zwei Metern eingehalten werden kann. In den Hotels, Apartments und Ferienhäusern gelten individuelle Sicherheits- und Hygienevorschriften.

Mallorca – die aktuelle Inzidenz

Auf der beliebten Insel steigen die Zahlen wieder, die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez sprach von einem „leichten Anstieg“ seit dem 18. Oktober. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf Mallorca liegt aktuell bei 42,3 (Stand: 27. Oktober, Quelle: Ministerio de Sanidad). Damit ist sie fern der von der deutschen Bundesregierung für die Einstufung als Hochrisikogebiet festgelegten Schwelle von 100. Für die Balearen insgesamt – also mit den Nachbarinseln Menorca, Ibiza und Formentera – liegt der Wert laut der Balearen-Regierung bei 42. Der R-Wert, der möglichst unter 1 liegen sollte, liegt bei 1,2. Der Anteil positiver Tests liegt bei 3,24 Prozent. Laut Robert Koch-Institut sollte dieser Wert möglichst unter 5 liegen. Für Entspannung sorgt die Impfquote: 82 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner der Balearen (ab zwölf Jahren) haben nach Angaben der Regionalregierung bereits ihren vollständigen Impfschutz, das berichtet die „Mallorca Zeitung“.

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Die Lage in den Krankenhäusern ist dementsprechend entspannt: Die Corona-Ampel, erstellt vom balearischen Wirtschaftszirkel unter Einbeziehung aller offiziellen Daten, steht auf „Grün“. Darüber berichtet das „Mallorca Magazin“. Die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern lag am Freitag bei 6,1 Prozent (Vortag: 6,4 Prozent). Stationär in den Krankenhäusern der Balearen befanden sich am Montag 37 Corona-Patienten (Vortag: 38). Hinzu kommen 18 Fälle auf Intensivstationen (Vortag: 29). Das ist deutlich unter der Höchstzahl der dritten Welle, die am 4. Februar 2021 bei 140 Intensivpatienten gelegen hatte.

Mallorca ist kein Risikogebiet

Die Balearen standen im Sommer auf der Liste der Hochrisikogebiete – doch im Herbst ist die Lage auf Mallorca und den anderen Inseln so entspannt, dass sie nicht mehr auf der Risikogebiete-Liste des RKI stehen. Es gilt auch keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes mehr. Allerdings müssen für die Rückkehr nach Deutschland Regeln beachtet werden:

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Aktuelle Corona-Regeln für Reiserückkehrer

  • Nachweispflicht: Alle Urlauberinnen und Urlauber müssen bereits beim Check-in am Flughafen Palma den Nachweis über einen negativen Corona-Test (PCR-Test maximal 72 Stunden alt, Antigentest maximal 48 Stunden), die vollständige Impfung oder eine Genesung vorlegen. Ansonsten dürfen sie von den Airlines nicht transportiert werden. Ausgenommen von der Nachweispflicht sind Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Zwei Polizisten stehen am 30. Juni im Einsatz vor dem Hotel, in dem mehr als 200 Schüler in Corona-Zwangs­quarantäne gesetzt wurden.

Zwei Polizisten stehen am 30. Juni im Einsatz vor dem Hotel, in dem mehr als 200 Schüler in Corona-Zwangs­quarantäne gesetzt wurden.

Mallorca-Urlaub: Wie können Reisende sich absichern?

Wer sich für den Fall der Fälle absichern will, sollte genau hinschauen: Eine normale Reise­rück­tritts­­versicherung nützt in der Regel nichts, wenn für ein Land eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder die Einschränkungen vor Ort strikter werden. Die meisten Versicherungen zahlen nur, wenn die Reise aus persönlichen Gründen nicht angetreten werden kann – etwa weil man selbst erkrankt. Es gibt wenige Ausnahmen, schreibt das Portal „Reise­versicherung“.

Fest steht: Pauschalreisen bieten eine deutlich bessere rechtliche Absicherung als Individualreisen. Viele Veranstalter haben im zweiten Corona-Sommer flexible Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen oder Flextarife im Angebot. Hier zahlen Reisende etwas mehr, können dafür aber auch kurzfristig noch stornieren oder umbuchen. Auch Covid-Absicherungen haben viele inkludiert. Das heißt: Im Fall einer Corona-Infektion oder einer Erkrankung werden zusätzliche Krankenhaus­kosten oder Aufenthalts­kosten einer Quarantäne übernommen.

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RND/gei

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