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Experten: Malaysias Tourismussektor wegen Corona vor dem „totalen Kollaps“

  • Der Tourismus in Malaysia liegt seit Beginn der Corona-Pandemie am Boden.
  • Die Folgen sind dramatisch.
  • Experten warnen davor, dass die Reisebranche ohne staatliche Hilfe zusammenbricht.
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Kuala Lumpur. Malaysia ist bekannt für Regenwälder, traumhafte Strände und malerische Inseln, außerdem zog es Reisende vor der Pandemie in Metropolen wie die Hauptstadt Kuala Lumpur, wo sie sich von Architektur beeindrucken lassen – wie den berühmten, 451 Meter hohen Zwillingstürmen der Petronas Towers. Doch eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht der Tourismussektor in Malaysia nach Meinung von Experten vor dem Zusammenbruch.

Der Branche drohe der „totale Kollaps“, wenn der Staat ihr nicht finanziell unter die Arme greife, teilte der malaysische Verband der Tourenanbieter und Reisebüros (MATTA) am Dienstag mit. Die Gruppe bat Finanzminister Tengku Zafrul um gezielte Hilfen, um die Beschäftigten der Branche zu unterstützen und den Industriezweig auf ein Comeback vorzubereiten.

Malaysias Grenzen sind seit 18 Monaten geschlossen

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Die Grenzen des südostasiatischen Landes sind seit 18 Monaten für internationale Gäste geschlossen. Vor der Krise verzeichnete das Land mit seinen Traumstränden und tropischen Regenwäldern noch die zweithöchste Besucherzahl in der Region nach Thailand. Vergangene Woche war die Inselgruppe Langkawi erstmals wieder für Touristen geöffnet worden - jedoch nur für einheimische Urlauber, die vollständig geimpft sind.

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Das Land mit etwa 32 Millionen Einwohnern hat bisher 2,1 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Rund 23.000 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben.

RND/dpa

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