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Lufthansa: Passagiere ohne Maske müssen Corona-Test machen

  • Auf Lufthansa-Flügen gilt eine Maskenpflicht.
  • Wer aufgrund einer Erkrankung keine tragen kann, ist eigentlich davon befreit.
  • Doch die Airline verschärft nun die Regeln – und fordert einen negativen Corona-Test.
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Bei den Airlines der Lufthansa Group gelten künftig strengere Schutzmaßnahmen, die Ausnahmen von der Maskenpflicht an Bord werden eingeschränkt. Ab dem 1. September gilt: Wer aufgrund eines ärztlichen Attests keinen Mund-Nasen-Schutz an Bord tragen muss, ist verpflichtet dazu, einen negativen Corona-Test vorzulegen. Dieser darf beim Start der Reise nicht älter als 48 Stunden sein, das teilt das Unternehmen mit.

Die neue Regel gilt für Flüge mit den Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings und Brussels Airlines. Zusätzlich muss das ärztliche Attest für die Befreiung von der Maskenpflicht künftig auf einem Formular der Airline vorgelegt werden. Es kann unter anderem auf der Webseite der Lufthansa heruntergeladen werden.

Die Lufthansa hatte bereits Anfang Mai eine Maskenpflicht an Bord ihrer Flüge eingeführt, als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit. Zuvor hatte die größte deutsche Airline ab Ende März für eine Zeit lang die Mittelsitze in ihren Maschinen geblockt, um Abstand zwischen den Fluggästen zu schaffen.

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Studie: Coronavirus-Übertragung im Flugzeug möglich

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Die Lufthansa beteuert, das Risiko, sich an Bord eines Flugzeuges mit dem Virus anzustecken, sei wegen der Filter in den Kabinen sehr gering. Diese säuberten die Luft an Bord permanent von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren. Dass die Luftfilteranlagen das Risiko der Covid-19-Übertragung reduziere, zeigt auch eine neue Studie. Verhindern könnten sie eine Ansteckung aber nicht, so die Forscher. Daher sei das Tragen einer Maske im Flugzeug sehr sinnvoll.

Die Forscher des Uniklinikums Frankfurt untersuchten mögliche Ansteckungen an Bord eines Fluges von Tel Aviv nach Frankfurt Anfang März. Damals galt noch keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Sieben Mitglieder einer Reisegruppe wurden nach dem Flug positiv auf das Coronavirus getestet – und steckten “sehr wahrscheinlich” an Bord zwei weitere Passagiere an. Die Anzahl der Übertragungen sei niedriger, als die Wissenschaftler vermutet hätten.

RND/gei

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